what’s up...
 |
30.
Dezember 2009
|
 |
|
 |
| Gegendarstellung von den
Machern des deutschen Elsass-Kletterführers |
|
- Die Autoren des deutschen Elsass-Kletterführers
aus dem
tmms Verlag haben uns gebeten, die folgende Gegendarstellung
zu Yann Corbys Text
zu veröffentlichen.
Hallo Yann,
mit Interesse haben wir euren Brief an die deutschen Kletterer
gelesen und möchten in den nachfolgenden Zeilen einige
Dinge richtig stellen.
Dies beginnt mit der Falschaussage, dass wir uns nicht
mit den Locals und Erschließern der Felsen des Elsass
in Verbindung setzen wollten.
Mehrmals haben wir versucht, mit Armand Baudry und dir
Kontakt aufzunehmen.
Dies kann zum Beispiel auch Heinz Illner bestätigen,
den wir über unser Vorhaben informiert hatten und
der sich im Vorfeld für uns mit den französischen
Erschließern in Verbindung gesetzt hatte. Eine Zusammenarbeit
oder ein Gesprächstermin vor Ort wurde aber von eurer
Seite abgelehnt.
Bereits im Jahr 2006 begann das Autorenteam, in Zusammenarbeit
mit Wolfgang Kraus, mit der Zusammenstellung der verschiedenen
Sandsteinfelsen des Elsass. Als es zu Problemen mit den
Felseigentümern, Naturschutz, Jägern bzw. Vogelschutz
gab, haben wir die Arbeiten auf Wunsch der Locals eingestellt.
Kurz danach erschien die neue Auflage eures Vogesenführers
mit allen angeblich problematischen Felsen. Daraufhin
sahen wir keine Notwendigkeit mehr, die Arbeit nicht weiter
fortzusetzen. Auch spätere
Versuche von Wolfgang, einen Kontakt zu den Locals herzustellen,
wurde wiederum von französischer Seite abgelehnt.
Da wir einen Führer mit genauen Zufahrten, Zugängen
und Karten machen wollten, haben wir alle Felsmassive
selbst angefahren, und dies in eigenen Worten beschrieben.
Ein Blick auf die Topos im Führer zeigt, dass diese
neu erstellt worden sein müssen, denn sie sind viel
detaillierter und teilweise auch völlig anders aufgeteilt
als im französischen Führer. Gerne geben wir
einen Einblick in unsere Rechercheunterlagen (von allen
Gebieten und Felsen handgezeichnete Zufahrts- und Zugangsskizzen,
Topos, Fotos und sonstige Vermerke), die nachweisen, welche
Arbeit wir in den vergangenen Monaten/Jahren vor Ort geleistet
haben. Wir geben zu, dass wir uns bei der Recherche aus
"allgemein zugänglichen Quellen" informiert
haben und diese Informationen im Buch verwendet haben,
was aber letztlich die Grundlage für jeden Kletterführer
ist. Ein so schöner Pfalzführer konnte auch
nur entstehen, da dieser auf
älteren Werken aufgebaut wurde. Dennoch ist unsere
Handschrift und unsere Recherchearbeit unverkennbar im
Führer.
Es wurden dabei auch alle Routenverläufe vor Ort
kontrolliert und, soweit es für uns möglich
war, die vorhandenen Haken eingezeichnet. Sicherlich ein
weiteres Beispiel für Recherchearbeit, die man nicht
einfach "abschreiben" oder "klauen"
kann. Dasselbe gilt für die Boulderspots. Alle, für
uns lohnenden Boulderblöcke, wurden angefahren und
genauestens recherchiert. Wer die beiden Führer vergleicht,
wird uns recht geben bzw. eure Vorwürfe unter
einem ganz neuen Licht betrachten.
Zur Kritik der verbotenen Kletterfelsen sei gesagt, dass
wir in unserem
Kletterführer zu Beginn eines jeden Gebiets, bei
dem ein zeitlich
befristetes Kletterverbot herrscht, dies unter der Rubrik
"Kletterverbot"
erwähnen. Infos darüber holten wir unter anderem
auch von den jeweiligen Touristenbüros sowie von
den jeweiligen Internetseiten der verschiedenen Kletterclubs
ein. Wenn es hier zu Fehlern gekommen ist, bitten wir
diese zu entschuldigen und möchten euch versichern,
dass dies unabsichtlich geschah.
Im Falle von Buhl verhält es sich so, dass der Fels
von mehreren
französischen Seilschaften beklettert wurde und als
wir fragten, ob dies denn erlaubt sei, haben wir die Antwort
bekommen, dass die Gemeinde den Fels aus Haftungsgründen
offiziell gesperrt hat, das Klettern dort aber geduldet
wird. Den Sachverhalt haben wir auch so in der Einleitung
zum Fels erwähnt.
Dass uns an dem Kletterführer sehr viel liegt, sieht
man nicht nur daran, wie fein säuberlich und mit
welch akribischer Feinarbeit die
handgezeichneten Skizzen und Topos verarbeitet wurden.
Auch haben wir über das Klettern hinaus versucht,
dem Leser einen kleinen Einblick rund um die Felsen, egal
ob in punkto Sightseeing, Wandern, Biken oder Freizeitgestaltung
mit Kindern zu geben. Alles weitere Punkte, die man in
eurem Führer vergeblich sucht.
Nun dürften, so hoffen wir wenigstens, alle Unklarheiten
beseitigt sein und wünschen den Elsasskletterern,
egal mit welchem Führer sie vor Ort klettern, viel
Spaß in der Vertikalen. Zum Schluss sei noch erwähnt,
dass auch wir Routen für die Kletterwelt einrichten
und die Haken aus eigener Tasche bezahlen.
Korb, 16.12.09
Die Autoren
|
|
 |
 |
 |
|
 |
 |
15.
Dezember 2009
|
 |
|
 |
| TNT Spezial - neuer Artikel |

Foto: Alex Wenner
|
- Die Jungs und Mädels des palatinum Fan-Vereins
hatten uns mal gebeten, so einen Bericht über's TNT
zu verfassen, wie wir ihn mal über Westphals „Mekka
Direkt“ gebracht hatten. Ok, jetzt ist Winter,
wir haben wenig zu tun, die Tage werden kürzer und
wir befinden uns die meiste Zeit im Kreis der Lieben,
denen wir sowieso nur auf den Sack gehen. Kurz gesagt,
es wird Zeit, sich um die Historie einer der wichtigsten
Erstbegehungen im Pfälzer Sandstein zu kümmern,
und diesen geistigen Erguss dem breiteren Publikum zugänglich
zu machen. Wenn wir also Lust haben, präsentieren
wir euch auch in Zukunft die ein oder andere historisch
wertvolle Pfalz-Anekdode irgendeiner Pfälzer Tour.
Hier ist der TNT
Spezial Artikel
|
|
 |
 |
 |
|
 |
 |
13.
Dezember 2009
|
 |
|
 |
| Von den Machern des französisch/deutschen
Elsass Topo Guides |
|
- Yann Corby, unser Elsässer Kletterfreund und Betreiber
der Website escalade-alsace.com,
hat uns folgende Email geschickt, die wir hier im Original
wiedergeben möchten.
"Wir haben eine Botschaft für
unsere lieben deutschen Kletterfreunde!
Seit kurzem habt Ihr in Deutschland die Wahl zwischen
zwei elsässischen Sandsteinfelsen Kletterführer
(+ Mosel).
Der eine Kletterführer wurde von uns, dem französischen
Felseneinrichter veröffentlicht (www.escalade-alsace.com).
Der Andere von einem deutschen Unternehmen (TMMS-Verlag).
Wer gerne auf unseren Felsen klettert wird ganz bestimmt
den Einen oder Anderen Topo kaufen. Dabei solltet Ihr
wissen, dass das teure Hakenmaterial, welches das Klettern
erst möglich macht, zu einem grossen Teil aus den
Gewinnen des Verkaufs des französischen Topos stammt.
Die französischen Autoren des Topos haben 40 von
den 43 beschriebenen Felsen eingebohrt. Neben der Finanzierung
der Bohrhaken werden die Einnahmen auch zum Instandhalten
der Klettergebiete benutzt, damit die Felsen mit geringerem
Risiko und erhöhtem Spassfaktor unser Spielplatz
bleiben.
Unsere neuste Topo Ausführung (Oktober 2009) enthält
auf Deutsch übersetzte Felsenzustiege, damit jeder
sich gut zurecht findet .
TMMS-Verlag hat seine Deutsche Topo Ausführung nur
zum Profit veröffentlicht. Sie haben sich nicht mit
uns in Verbindung gesetzt, und konnten den Topo nur Dank
den Infos, die sie in unserem vorherigen Topo gefunden
haben veröffentlichen.
Es ist für uns harte Arbeit mit dem französischen
Staat, den Städten, Dörfern und dem "Parc
des Vosges du Nord" (unser Naturschutzgebiet) auseinanderzusetzen
um neue Felsen öffnen zu dürfen und die Aktuellen
behalten zu können. Die Autoren von TMMS-Verlag haben
sogar Felsen beschrieben die zum Klettern absolut gesperrt
sind. Also falls Ihr ein paar hundert Euro zu verschenken
habt, geht ruhig dort klettern!!
In unserer 2007 Ausführung ist einer der Neusten
eröffneten Felsen beschrieben worden, der Gauxberg
(mehr als 70 Routen). Im Topo erscheint eine "erfundene"
Route. In Wirklichkeit gibt es weder Linie, noch Bohrhacken
oder Route. Das war nur ein Test, so zum Spass ... und
er hat sich tatsächlich gelohnt, denn diese Geisterroute
erscheint im TMMS-Verlag Topo... Solche Beispiele gibt
es leider mehrere Dutzende Male.
Ich glaube man sollte die Sachen sagen wie sie sind: Dieser
TMMS-Verlag Topo wurde zusammengeschrieben ( aus "Sur
les Falaises de Grès", Dreyer, Haffner, Boulderführer
von Panico, escalade-alsace.com, Steinbruch von Epinal
usw) ohne einmal die Quellen zu zitieren oder die Autoren
kontaktiert zu haben. Ein Topo zu schreiben ist eine mehrjährige
Arbeit, TMMS erntet was sie nicht gesät haben!
Weit wichtiger als das verdiente Geld vom Topo sind die
wertvollen Stunden, Tage, Wochen, manchmal Monate, die
nötig waren um die Routen von jedem Gebiet einzubohren.
Dies sollte die Entscheidung für unseren Topo unterstützen.
Inklusive Versandkosten liegt der Preisunterschied zwischen
beiden Topos unter einem Euro. Der TMMS Topo ist ein Plagiat
vom Elsass Topo von 2007, in unserer Ausgabe von 2009
gibt es mehr als 100 neue Touren, korrigierte Fehler,
angepasste Schwierigkeitsbewertungen, über 200 Fotos,
und auf Deutsch übersetzte Zustiege zu den Felsen.
Ihr habt jetzt die Wahl zwischen Original und Fälschung...
Wir wünschen euch ein schönes klettern auf den
Elsässischen Sandsteinfelsen.
Mit freundlichen Grüssen,
Die Elsässischen Routenbohrer
Armand Baudry, Jacques Dreyer, Jean-Marc Chabrier, Michel
Bilger, Yann Corby"
|
Info:
Yann Corby
|
 |
 |
|
|
|
|
 |
| Tolle Erstbegehung(?) in
der Pfalz |

Foto: Forum der Kletterfreunde
|
- Es
gibt im Wald immer mal wieder ein paar Neutouren, die
die Pfalz als Ausnahmeklettergebiet bereichern und es
gibt braune Schrotthaufen (siehe Bild), die einst schon
mal der Hasselwander oder Hans Laub aus Langeweile geklettert
ist, aber aus Scham, dies niemals als Neutour reklamiert
hatte. Das es auch anders geht, zeigen immer mal wieder
I-Net User von den Pfälzer Kletterfreunden.
Neueste Errungenschaft, die einer erstbegangen haben will
bekam den schauerlichen Namen: Nordwändle, liegt
im 4.Grad und ist schon optisch ein absoluter Hochgenuss.
Aber schaut selbst.
|
Nach Bekanntgabe dieser herausragenden Erstbegehung durch
T.S. stritten sich die anwesenden Herren, wer der eigentliche
Erstbegeher dieses Risses ist.
Zitate, die uns zu dieser Diskussion sehr gut gefielen:
- „Das hab ich auch schon geklettert und bezweifle
stark, das ich somit der Erstbegeher bin......“
- „Dito, hab ich auch schon hinter mir, vor zig
Jahren schon!“
- „Hab mit meinen damaligen Kletterkollegen sogar
im Elbi ne Tour erst begangen, von der es nur Bilder gibt.
War auch besser so, ist ein Fels gewesen, an dem man nicht
klettern durfte.“
O-Ton:
Oweh, in der Pfalz kann dieser
Spass richtig teuer werden, ich dachte immer, im Elbi
wird man für solche Entgleisungen sogar gesteinigt."
Aber jetzt kommt's dick:
A.F. dazu:
„irgendwie geht mir
dein selbverherrlichender selbstdarstellerischer geistiger
Dünnpfiff auf den Sack.“
Herrliche Auseinandersetzung meinen wir.
Die Pfälzer Kletterwelt bleibt spannend.
|
|
 |
 |
|
|
|
|
 |
| Neuer Fb.8a Boulder in der
Pfalz |

Foto: rokblog.de |
- Marc Stellbogen von rokblog boulderte
am Hortenkopf „The Grunt“ Fb.8a. In seinem
kurzen Aufsatz über den Boulder stellte er sich die
Frage: ..“ob man diesen Boulder
überhaupt ohne Schmerzmittel bouldern kann“...
Das klingt doch schon mal verlockend.
|
|
 |
 |
|
|
|
|
 |
| Le Theatre du No in Kronthal |

Foto: Yann
Corby |
- Marc Ott gelang diese Tage eine Wiederholung
dieses Spitzenklassikers. 1995 von Loic Fossard erstbegangen
und zu der Zeit noch mit 8c bewertet, gelang damals im
gleichen Jahr im November Alex Wenner die erste Wiederholung.
Foto: Loic Fossard klettert „Le theatre du No“
8b
|
|
 |
 |
 |
|
 |
zu den älteren
News
|