Archiv November
2009
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15.
November 2009
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| Tomaz Humar ist tot |

Tomaz Humar |
- Tomaz Humar (18. 2. 1969 - 10.11.2009)
war ein slovenischer Bergsteiger, Vater von zwei Kindern
lebte in Kamnik, Slovenien.
Dem Gewinner etlicher Auszeichnungen, unter anderem auch
dem Piolet d'Or in 1996, gelangen mehr als 1500 Besteigungen.
1999, vor seiner berühmten Solobesteigung der Dhaulagiri
Südwand (die als eine der gefährlichsten Routen
im Himalaya gilt), sagte Elizabeth Hawley über ihn:
"Er ist verrückt, aber auf
jeden Fall nicht dumm."
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Während des Versuchs, den Nanga Parbat solo zu besteigen,
wurde Humar 2005 auf einer Höhe von fast 6000 Metern
von einer Lawine eingeschlossen. Nach vier Tagen in einer
Schneehöhle rettete ihn die Crew eines pakistanischen
Militärhubschraubers am 10. August 2005.
Am 28. Oktober 2007 erreichte Humar Berichten zufolge
den Gipfel des Annapurna über die Südflanke.
Am 9. November 2009 hatte Humar während einer Solobesteigung
über die Südseite des Langtang Lirung (zuletzt
1995 begangen) einen Unfall beim Abstieg. Sein einziger
Kontakt mit dem Base Camp über Satellitentelefon
konnte am Tag seines Unfalls aufgebaut werden. Er befand
sich wegen Verletzungen an Bein, Wirbelsäule und
Rippen in kritischem Zustand. Er war für mehrere
Tage am Berg in einer Höhe von cirka 6300 Metern
gefangen, bevor seine Leiche am 14. November 2009 auf
5600 Metern Höhe vom Schweizer Piloten Robert Andenmatten
und dem Bergsretter Simon Anthamatten aus der Wand geborgen
werden konnte.
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Quelle: Wikipedia
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11.
November 2009
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| Sandsteinfelsen der Vogesen
- Sportkletterführer |

Foto: tmms-Verlag |
- Der erste deutschsprachige Kletterführer über
die Vogesen ist endlich da!
Die gute Absicherung und der feste Sandstein locken Kletterer
aus allen Regionen in die Vogesen, die direkt an der deutsch-
französischen Grenze liegen. Die Sandsteintürme
sind so schön wie in der Pfalz, allerdings wesentlich
besser abgesichert. In den letzten Jahren wurde fleißig
erschlossen, so dass im Führer 45 Sandsteingebiete
entlang des Vogesenkamms vorgestellt werden: vom Langenfels
im Norden bis Gueberschwihr im Süden.
Der Führer enthält zusätzlich Infos und
Hinweise zum Bouldern. Mit den Laurenzo Boulderfelsen
und Gueberschwihr werden darüber hinaus zwei Topspots
des Boulderns ausführlich vorgestellt.
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Autoren: Frank Enz, Timo Marschner &
Martin Schepers
Format: 13 x 20 cm
Umfang: 304 Seiten
Auflage: 1. Auflage, 2009 (Neuauflage)
Preis: 23,90 €
ISBN: 978-3-930650-20-0
Bezug
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| Boulderholics in Kronthal |
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- Christoph Gabrysch kletterte "Orange
Amer" 8a und "Le chien engage" 7c+.
- Sebastian Gerber kletterte rechts
von "Orange" die "Miss Immonde" 8a
und im Frankenjura das Supedach "Skywalk" 8a+.
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| Elsass |
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- Thomas Wendling wiederholte "Soleil
de Plomb" 8b/b+.
- Pierre Bollinger kletterte "Shoot´m
Up" 8c in den Smith Rocks / USA.
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| Einladung zum SanSi-Treffen
am Freitag, 20.11.2009 |
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- Der Arbeitskreis Klettern und Naturschutz, Fachgruppe
Sanierung und Sicherheit, lädt zur nächsten
SANSI Sitzung ein.
- Wann - Freitag, 20.11.2009, 19:00
Uhr
- Wo - Wilgartswiesen, Gaststätte
Wilgartastube (Nebensaal)
- Themen
- Information über das Treffen mit den oberen
Umweltschutzbehörden am 20.05.2009 (Schutz der
Buntsandsteinfelsen in der Südpfalz)
- Informationen von der Jahreshauptsitzung des Arbeitskreises
Klettern und Naturschutz vom 06.11.2009
- Info von den Erosionsschutzmaßnahmen an der
Nonne
- Planung weiterer Erosionsschutzmaßnahmen
- Sanierungen
- Verschiedenes
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Info: Rainer Scharfenberger
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7.
November 2009
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| Ein Tag am Rötzensteinpfeiler |

Foto: Alex Wenner
Bildergalerie
ansehen |
- Hans Jürgen Cron und Michael Schindler schufen
1982 eine Linie am Rötzensteinpfeiler, die auch heute
noch ihresgleichen in der Pfalz sucht. Allerdings wird
sie heute oft zum Aufwärmen geklettert, während
wir noch in den Achtzigern das erste Mal mit offener Klappe
und vollen Hosen losstiegen und hofften, den Trip zum
Umlenker zu überleben, schliesslich bietet die Tour
teils luftige run outs.
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Die „Maitrauer“ 9- ist ein Gedenkstein für
Reinhard Karl, der vorher im Himalaya in seinem Zelt ums
Leben kam. Dieser Klassiker besticht durch die abwechslungsreiche
und vor allem beeindruckend lange Kletterei am Pfeiler.
Schon unten die Platte fordert bei dem Fingerlochboulder
beherztes Angreifen, die runde, technische und flache Kante
im 8.Grad leitet über zum Schlüsselboulder (4m
9-), der sich seit 1982 allerdings verändert hat. Zwischen
den 3 Schlüsselstellen kann man auf diversen no hand
rests biwakieren, daher ist die Tour nicht die dankbarste
in dem Grad, denn die Schwierigkeit ergibt sich nicht wie
bei einer Ausdauerstour aus der Masse an Zügen, sondern
erfordert zwischen den Ruhepunkten immer wieder technische,
aber flache unpumpige Schlüsselstellen. Dafür
ist der 9- Boulder recht angenehm zu klettern und nicht
zu hart, wenn man weiss, wie´s geht.
Heute klettert man an der Crux linkshaltend über eine
geschlossene Lette zu einem Fingersteller, der einiges an
Maximalkraft kostet (Präsidentenausstieg). Wer will,
steigt danach in die offene Verschneidung bis knapp unter
den Gipfel („neuer“ Ring am Ausstieg)) oder
macht rechts auf dem Band Stand und lenkt um.
Die Klassiker-Facts:
- 9-, 35 - 45m je nach Variante
(beide Varianten 9-, die alte Rechtsschleife, die in Führern
mit 8+ angegeben wird, klettert heute keiner mehr und
sie dürfte realistisch sogar einen halben Grad schwerer
als die 9- Varianten sein - Ausbruch!)
- 7 Ringe, CAM 1, 2 & 3 (3er brauchts unten vor dem
ersten Ring)
Hannes Schilling gelang dieser Tage eine Wiederholung
und er war begeistert....
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