scubavideo - film über und unter wasser
Red Chili climbing gear
Red Chili climbing gear
die A5 on the blocs Bouldersessions
zur palatinum Gallery
logo palatinum


Atrchiv November 2007...

Red Chili Boulder Cup "Blockwerk Mainz"

Mushipusher zieht an beim Cup im Blockwerk ­ Mainz
Foto: Uwe Hofstätter
  • Eine Woche vor der offiziellen Eröffnung fand in Mainz in der Boulderhalle Blockwerk die erste Runde zum Red Chili Bouldercup statt.
  • links:
    Mushipusher zieht an beim Cup im Blockwerk

    Quasi als "Sneak-Preview" hatten die rund 170 Teilnehmer die exklusive Möglichkeit 25 Probleme an nagelneuen Griffen zu lösen. Zusätzlich gab es noch weiter 20 Bonus-Boulder die ebenfalls von erfahrenen Routenschraubern wie Benky, Thomas / Team Lapis und weiteren
    Kreativen geschraubt wurden.

  • Weiter geht's am 8. Dezember im Active Garden in Korb.
  • Hier sind dier Ergebnisse des Mainzer Cups:

Frauen:
Name Alter Punkte
1 Milena Krämer 16 495
2 Ines Bischoff 37 480
3 Dorothea Karalus 21 465
4 Fabiana Neumüller 17 455
5 Marion Mannthein 27 420
6 Jenny Rosenberger 15 410
7 Birte Loichen 17 405
8 Lara Julie Scharf 16 405
9 Annemarie Stanggaciu 30 400
10 Stefanie Muth 28 390

Männer:
Name Alter Punkte
1 Peter Würth 26 600
2 Nicolai Schaffarczik 28 585
3 Christian Heckmann 19 575
4 Sebi Hemmerschmidt 20 560
5 Christoph Garbysch 23 560
6 Andreas Müller 34 555
7 Andreas Barth 22 550
8 Florian Böbel 19 550
9 Martin Mayer 20 550
10 Florian Muth 22 550

Historisches zum ersten Pfälzer Hakenkrieg


Thomas Nöltner
Thomas Nöltner in "Superlative"
  • Richard Mühe, der den Pfälzer Hakenkrieg von 1976-1982 selbst an vorderster Front miterlebt hat, hat uns folgenden sehr informativen Abriss der Geschichte geschrieben, den wir an dieser Stelle gerne veröffentlichen.

Hakenkrieg und Outsider


    "Der Hakenkrieg fand von 1976 (Absägen des Ringes in "Flug des Albatross" durch Winfried Eberhardt) bis 1982 statt. Zu Ende ging er witzigerweise durch mein Androhen schwerster Prügelstrafe während der Maifeier der PK am Hof an einen jungen Kletterer. Der hatte gerade den ersten Ring im unteren Teil des Zweiteilers am Pferchfels abgesägt, obwohl, und das ist auch einer der Treppenwitze der Hakenkriegsgeschichte, ich diese Tour von unten erstbeging und auch den Ring erst nach der Begehung gesezt habe. Seitdem wurde jedoch kein Haken mehr abgesägt und auch andere Aktionen wie Öl und Fettschmierereien (zuletzt am Bruchweiler, " Superlative") hörten auf, sodass ich annehme, dass diese letzen Aktionen alle von diesem Burschen stammten. Die Hardliner unter den Konservativen fanden danach einfach keine dummen Jungen mehr, die sich für sie die Finger schmutzig machten.

    Nach der Aktion am Honig 1976 wurde der Hakenkrieg leider erst so richtig zum Laufen gebracht, auch durch Gegenaktionen der Outsider (der Begriff wurde von Thomas Nöltner/Andreas Kubin keiert): Haken am Oliverweg reduzieren, Gipfelbücher entwenden, etc. Diese in meinen Augen schwachsinnigen Aktionen verhalfen den wenigen Kletterern der Gegenseite (im wesentlichen waren dies die Aktiven der Vorläufergeneration) zu einer breiten Unterstützung der übrigen Pfalzkletterer und verlängerten den "Krieg" bis 1982.

    Ich selbst, und darauf lege ich auch heute noch Wert, war nie Mitglied der Outsider, ganz im Gegenteil. Ich habe diese Aktionen immer entschieden verurteilt und abgelehnt und vertrat meine Meinung auch gegenüber den Outsidern entsprechend. Selbstverständlich habe ich mich in meinem Klettertun nicht als Outsider gesehen, sondern als Exponent einer Bewegung, die bald zum Mainstream gehören würde.
    Leider war ich durch die Aktionen sowohl der konservativen Altkletterer als auch der Outsider am meisten betroffen: So konnte ich z.B. "Im Westen nichts Neues", das ich 1978 schon geklettert war, bis 1982 nicht mit Haken versehen, da mir angedroht war, alle Haken und Griffe aus meinen Touren abzuschlagen... und Du kannst Dir vorstellen, wie weit voraus eine solche Tour 1978 nicht nur dem damaligen Pfalzstandard war."

Text: Richard Mühe

Der Wahnsinn geht weiter - Zerstörte Touren in der Pfalz

aufgesägter Haken
Foto: Peter Weinrich
  • Hakenkrieg 2, im neuen Jahrtausend. Tatsächlich gibt es in der Pfalz Idiot(en), die Routen und Ringe vorletzte Woche mutwillig zerstört haben.
  • Zur Erinnerung: 1978 kam in es in der Pfalz zwischen traditionellen Kletterern und den Outsidern (Kubin, Güllich, Karl, Nöltner) zu einem Konflikt, bei dem Haken vom traditionellen Lager abgesägt wurden. Es kam zu Gerichtsverhandlungen. Selbst bis 1980 kam es zu keinen Einigungen, das Sportklettern hatte sich trotz allem mehr und mehr etabliert und die Routen wurde im Laufe der Zeit wieder eingebohrt. (nützliche Quelle: „Hoch hinaus im Pfälzer Wasgau“, Illner, Schumacher 1993 (108-136) )
    Wir fordern: Stoppt diesen oder die Wahnsinngen!

Statement der PK- Zerstörung an mehreren Felsen

    In den letzten Wochen wurden in der Pfalz mehrere Touren durch Unbekannte zerstört indem Ringe entfernt, aufgeschnitten oder Griffe abgeschlagen wurden. Diese Aktionen erfolgten nicht durch den Arbeitskreis Sanierung und Sicherheit. Es erfolgten auch keine Absprachen mit dem Arbeitskreis bzw. mit dem Felswart der PK. Solche Handlungen gefährden nicht nur das Klettern in der Pfalz, sondern aufgeschnittene Ringe sind eine direkte Gefahr für jeden Kletterer. Aus diesem Grund fordert die PK alle Kletterer zur erhöhten Wachsamkeit auf. Sicherungsringe sollten vor der Nutzung inspiziert werden!

Büttelfels

  • Beschreibung:
    Es handelt sich um eine namenlose Neutour im 6. Grad. Bei allen Ringen wurde die Öse offensichtlich mit einem Bolzenschneider aufgeschnitten und der eigentliche Ring entfernt.
namenlose Neutour am Büttelfels
Foto: Peter WeinrichBild vergrößern
  • Alle gekennzeichneten Ringe sind zerstört.
    Aus Sicherheitsgründen wurde im ersten Ring eine Sperrplakette installiert.
der erste Ring
Foto: Peter WeinrichBild vergrößern
  • Der erste Ring der Tour.

Bruchweiler Geiersteine

  • Beschreibung:
    Projekt links des Schnapsrisses. Entgegen erster Gerüchte ist nur die rechte Linie betroffen. Es fehlen die zwei Ringe der Schlüsselpassage. Zusätzlich wurden mehrere Felsstrukturen abgeschlagen. Bei den abgeschlagenen Griffen/Tritten handelt es sich zum Teil um Strukturen die in den 90er Jahren mit Beton befestigt wurden.
Zerstörte Tour an den Bruchweiler Geiersteinen
Foto: Peter WeinrichBild vergrößern
  • Die mit einem roten Kreis gekennzeichneten Ringe wurden entfernt. Die roten Rechtecke kennzeichnen abgeschlagene Griffe.
abgeschlagener griff
Foto: Peter WeinrichBild vergrößern
  • das war einmal ein Griff
das Loch des untere fehlende Rings
Foto: Peter WeinrichBild vergrößern
  • das Loch des unteren fehlenden Ringes
das Loch des untere fehlende Rings
das Loch des oberen fehlende Rings
Foto: Peter WeinrichBild vergrößern
  • das Loch des oberen fehlenden Ringes

Schindhardter Kuckucksfels

  • Beschreibung:
    In den neuen Touren rechts des Intermezzo wurde einige Ringe entfernt. Achtung: Zum Teil sind die Ringe nur angebohrt!

Info und Fotos: Peter Weinrich, PK


In Holland slackt der Gorilla

Gorilla auf Slackline
gefunden in : De Volkskrat
  • Im Slackline Boom bleibt es nicht aus, dass jeder Affe glaubt, er könne Slackline laufen. :-)

Abstruses aus dem Pälzer Wald

  • Ein Nachmittag Mountainbiken bei Dahn, völlig platt in den Haxen, Martin A.S. auf dem Weg nach Hause, quer durch die Pfälzer Einöde. Über 30km kein Haus, keine Tankstelle. Mitten im Wald, es ist Nacht, kein Tropfen Sprit mehr, Handyempfang gibts da auch keinen. Martin blieb nix anderes übrig, als bei 0°C im Auto zu übernachten, ohne Wasser und Brot und ohne Schlafsack.
    Respekt, ein Abenteuer am Yukon River ist nichts dagegen. Morgens um 6 gings mit dem Bike zur 30km entfernten Tanke und wieder zurück, danach wie gewöhnlich zum Arbeiten.

Kronthal


  • Hannes Schilling kletterte den Klassiker "De la terre a la une" 8a.

Arbeitskreis Klettern und Naturschutz
Einladung zur Jahreshauptsitzung 2007


  • Wann:
    Freitag, den 09.11.2007 um 19.00 Uhr
  • Wo:
    Gaststätte "Wilgartastuben" in Wilgartswiesen
    (kennt ihr ja vom SanSi-Treffen)
  • Tagesordnung:
    1. Begrüßung
    2. Bericht der Fachgruppen
      • Wegebau und Patenschaften
      • SanSi
      • Felssperrungen und Vogelschutz
    3. Bericht über die Tätigkeit des Bundesauschusses Klettern und Naturschutz des DAV und der Kletterverbände in Deutschland
    4. Kassenbericht
    5. Vorgehensweise bezüglich der Felssperrungen 2008
    6. Verschiedenes
    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
    Bei "Sanierung und Sicherheit" könnten verschiedene Themen
    interessant werden (Schindharder Kuckuck, Routenabbau von Unbekannten
    an Büttel, Bruchweiler Geierstein, Schindharder Kuckuck).
    Bei "Felssperrungen und Vogelschutz" das Thema Teilsperrungen.
    Auf jeden Fall wäre ein recht zahlreiches Erscheinen von Kletterern
    speziell dieses Jahr nicht unvorteilhaft ...

Rainer Scharfenberger


Elsass News

 
  • Nils Krüger kletterte mit "L'appel de la forêt" seine erste 8c am Chuinisberg im Basler Jura.
  • Der 16 jährige Marc Ott wiederholte "Neunzügler" 8a in der Grotte du Brotsch.

Info: Yann Corby


Pfalz & Frankenjura

 
  • Julius Westphal kletterte schon vor längerer Zeit "Alibaba" 8b und "Eberjagd" 8a am Rotenrumer Eck, im Frankenjura "Nightmare" 8b am Ekelmassiv.