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Archiv Oktober 2012...

Marc Ott unterwegs
Marc Ott in "Hokuspokus" 10-
Foto: Yann CorbyBild vergrößern
  • Marc Ott kletterte den Dach-Klassiker „Gamba“ 9+/10- und „Hokus Pokus“ 10- am Retscheldach.
  • Marc Ott wiederholt „Fairplay” 8b am Retschel
  • Ausserdem kletterte in Kronthal mit „Croute de Porc“ 8b+, eine Kombi von „Sevice sans fin” und „Sevice de forme”

Info: Yann Corby


Stonelove zwickt Pfälzer Highlights

Foto: Alex WennerBild vergrößern
  • Marc – stonelove – Wolff weilte, wie früher, wieder des öfteren in der Pfalz. Dabei gelangem ihm die zwei petite 8a Touren „Purpur“ am Trifels und „Pampel“ am Wachtfels. Pampel gelang dem Kölner Jung sogar im Flash und das am Tag seines 42. Geburtages. Der Alte Sack, der kann noch was. Glückwunsch.

Domina wiederholt
 
  • Mario Behrens kletterte "Domina" 10- am Bruchweiler Geierstein - Pfalz.

Rezension – Südtirol Sportclimbing Guides Band 10 - Mehrseillängen
 
  • Nach dem schon im Sommer erschienenen Führer von Oberhollenzer „Nördliche Dolomiten“, der mehr als enttäuscht, legten das Autorenduo Chiarmonte/Polig jetzt mit diesem Werk nach. Das Duo verfasste die Bände 1 bis 10. Ein weiterer Guide in meinem Regal ist Band 7, der die Sportklettergebiete im Gadertal/Alta Badia beschreibt. Ein durchaus empfehlenswerter Führer.
    Kurzum: Der Guide 10 ist dermaßen schlecht, dass ich ihn umgehend dem Online-Versandhandel zurückgeschickt habe. Auf den ersten Seiten zeigt der Führer einige „Schrofen-Touren“, die eher von lokalem Interesse sein dürften, fährt fort mit Techno-Routen, bei denen die Autoren weitergehende Lektüre empfehlen, um mehr Details der Routen zu erfahren, und landet schliesslich am Sellastock um dort die Touren Ottovolante 7a+ und Anton aus Tirol 7b vorzustellen, die beide aureichend in anderer Literatur dokumentiert sind.
    Krass ist, dass Ottovolante, obwohl es im Netz sogar hervorragende Topos dazu gibt, im Führer als „Linie/Strich in einer Wand“ dargestellt ist, die Seillängen auf ingesamt 7 anstatt 11 Seillängen aufgeteilt wurden und die Schlüssellänge mit 6b bewertet ist, was in der Realität der obl. Schwierigkeit entspricht, also 6b/A0 an der Crux, oder 7a+ frei. Zwischen 7 und 8+, da liegen keine Welten, nö! Egal. Wenn dann aber auch im Anton die Schlüssellänge mit 6+ anstatt 8+/9- bewertet ist, spätenstens hier kann man das vorliegende Werk nicht mehr Ernst nehmen. Weiter gehts mit Cansla/Traumpfeiler und Frea, beide „Klettergärten“ werden in anderen Guides deutlich detailreicher beschrieben und vor allem richtig und zum Abschluss gehts ins Val Rienza mit einer MSL 8a und der Tour „Hat Spass gemacht“.

    Mir kam die Touren-Zusammenstellung x-beliebig vor, unvollständig und lieblos, wollte hier jemand einen Packen Papier mit Inhalt füllen, weils unbedingt 10 Bände sein mussten ?
    Was erwartet man von einem guten Topo?

    1. Linie und Tourenführung klar erkennbar, Dach, Verschneidung, Quergang, Riss, Infos zur Absicherung evtl. sogar im Topo ect., spätenstens im Text.
    2. Zugang und Abstieg klar beschrieben, Zeitenangaben sind schon Luxus, Wandausrichtung.
    3. Wichtige Infos zur Tour, z.B. wo es besonders gefährlich sein kann, oder auch nicht, eben wichtige Eckdaten
    Da dieser Führer nichts von dem ausreichend bietet, was man von einem Mehrseillängen-Führer Dolomiten erwarten würde, ganz klar 0/5 Sterne und meiner Meinung nach eine Frechheit, dem Endverbraucher so einen gedruckten Mist unterjubeln zu wollen.
    0 von 5 Sternen
Vidicom Media GmbH dreht in der Pfalz mit der „Cineflex“ Kamera am Trifels
Helikopter mit Cineflex-Kamera
Foto: palatinum.ino Bild vergrößern
  • Die Mannschaft der vidicom Media GmbH drehte für ihr neues Filmprojekt „Der Rhein von oben“, das 2013 in die deutschen Kinos kommen wird, u.a. in der Pfalz, genauer am Trifels. Noch genauer, ein Team von Kletterern/Kletterinnen im alten Pfeilerweg am berühmten „Trifelsdach“ aus der Luftperspektive. Beteiligt waren ausser den vidicom-Team im Helicopter: Maria Thieme, Eva Roser, Stefan Maier, Alvaro Forrero und Alex Wenner beim Klettern am Trifels.

    Der letzte und prämierte Kinofilm der vidicom GmbH hiess „Die Nordsee von oben“. Die bei ARD/Arte TV ausgestrahlte Doku Serie „Die Alpen von oben“ dürfte auch unter vielen bekannt sein. Wer sich die trailer anschauen möchte, klickt hier: http://www.vidicom-tv.com/portfolio/
    Über 180.000 Zuschauer konnten sich 2011 im Kino davon überzeugen, wie exotisch und überwältigend die Nordseeküste aus der Vogelperspektive aussieht. Bislang haben nur internationale Produktionen wie “Planet Erde” oder “Home” solche Bilder aus der Vogelperspektive gezeigt. Der Hamburger Regisseur und Produzent Peter Bardehle, Kameramann Klaus Stuhl und die Frankfurter Filmemacher Silke Schranz und Christian Wüstenberg wollen mit diesem Film zeigen, dass das Wattenmeer als Weltnaturerbe der UNESCO zu Recht auf einer Stufe mit dem Grand Canyon, der Serengeti oder den Galápagos-Inseln steht.

    Gelingen konnten die Aufnahmen dank einer Kamera, die für den amerikanischen Geheimdienst CIA entwickelt wurde. Die “Cineflex” gilt als die beste Helikopterkamera der Welt. Selbst wenn der Hubschrauber in 1000 Metern Höhe mit 100 Stundenkilometern unterwegs ist, kann der Kameramann das Teleobjektiv butterweich bis zu einer Robbe auf einer Sandbank heranzoomen- oder eben Anm.d.Red von palatinum - auf das Kletter-Team am Trifels.

    Heutzutage, wo immer mehr High-Tech Firmen zu modernen Mitteln wie z.B. einer Flugdrohne am Trango im Karakorum greifen, bietet die Heli-Perspektive in der Pfalz sicher spektakulär exzeptionelle Eindrücke und Einblicke u.a. in die Schlüsselsequenz des in Kletterkreisen bereits zum Extrem-Klassiker avancierten Trifels-Daches. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Info: palatinum.info & vidicom gmbh

Red Chili Gründer Stefan Glowacz klettert neue Toproute “Golden Shower” in der Verdon Schlucht
Stefan und Schlesi in „Golden Shower"”
Foto: Klaus Fengler Bild vergrößern
  • Red Chili Gründer Stefan Glowacz ist es gelungen, sein Projekt in Verdon zu begehen! Die Route zählt zu einer der schwierigsten Mehrseillängenrouten in der Schlucht.

    Fast geriet das Erstbegehungsprojekt von Christian Schlesener und Stefan Glowacz in Vergessenheit. Vor über 8 Jahren richteten die beiden den über 150 Meter hohen und stark überhängenden Maugué Pfeiler ein. Tagelang präparierten Schlesie und Stefan von oben die Route, reisten nach Hause und kehrten erst dieses Frühjahr wieder an das Projekt zurück.
    Erstaunlicherweise blieb die Zeit in ihrem Projekt, einem 150 Meter hohem, extrem überhängendem Pfeiler, stehen. Selbst die fitten Locals hatten sich dem Projekt nicht versucht, obwohl es nach so einer langen Zeit durchaus legitim gewesen wäre, eine Erstbegehung zu vollenden.
Stefan in „Golden Shower"”
Foto: Klaus Fengler Bild vergrößern
    Trotz intensivster Anstrengungen waren Schlesie und Stefan bei ihrem Anlauf im Frühjahr nicht erfolgreich. Während Schlesie ins Yosemite Valley reiste, kehrte Stefan Glowacz im Oktober mit seinem Sicherungspartner Hans Martin (Pater) Götz an die Route zurück und konnte innerhalb einer Woche jede der 4 Seillängen einzeln rotpunkt klettern. Der Routenname „Golden Shower“ resultiert zum einen von der stellenweise nicht ganz verdontypischen, goldgelben Gesteinsqualität. Zum anderen erfordern die erschwerten Umstände wie der Zustieg und die extreme Steilheit durchaus den Hang zu ungewöhnlichen Vorlieben.

    Die Kletterei in der Route ist unglaublich athletisch, technisch sehr anspruchsvoll und sehr, sehr steil. Stefan und Schlesi schätzen die Schwierigkeiten in zwei der vier Seillängen mit 8b+ ein. Das dicke Ende der Route kommt erst in der dritten Seillänge. Eine stumpfe, weit überhängende, kleingriffige Kante zieht wie der Schiffsbug der Titanic vom Standplatz in den Himmel. Stefan Glowacz schlägt für die Route „Golden Shower“ folgende Bewertung vor: 1. Seillänge 7a+, 2. Seillänge 8b+, 3. Seillänge 8b+, 4. Seillänge 7c+. Sie dürfte dadurch zu den schwierigsten Routen der Verdonschlucht zählen.

Info: Red Chili

The Wall – Torre Grande di Falzarego – Dolomiten

Foto: Alex Wenner Bild vergrößern
  • Alex Schmalz-Friedberger, Autor des Kletterführers Mayen und Topkletterer im Hunsrück/Eifel, gelang diesen Sommer eine Wiederholung von „The Wall“ am Großen Falzaregoturm - Dolomiten.
    O-Ton Alex S.F.: “Danke Alex (AlexW) für den Tipp zu dieser Tour, ist wirklich ein Traum. Die 10.te Seillänge ist mindestens 9-, konnte sie im 2.Versuch nach Ausbouldern durchklettern – sehr schwerer Boulder an der Schlüsselstelle.“

    AlexW: "Ich hatte diesen Sommer mit dem Südtiroler Francesco Tremolata, dem Erstbegeher von Ottovolante 8+ am Brunecker Turm/Sella gesprochen, der die Wall Schlüssellänge im Nachstieg mit Ausruhen kletterte. Obwohl er sie nicht oder gerade weil er sie nicht ohne Hänger stieg, bestätigte er den deutlich höheren Grad der 10.Seillänge gegenüber den Topos."

    Infos zur Wall mit Fotos gibts hier:
    http://www.palatinum.info/articles/Dolos11/The_Wall.shtm

    Alex Schmalz Friedberger kletterte zudem „Ultima Tule“ 7+/8- am Sass di Stria und „Re Artu“ 7 am Spiz de Mondeval/Lastoni di Formin, im letzten Jahr schon kletterte er am gleichen Berg „Love my dogs“ 8.

Den 8.Grad gab es schon 1968 in den Alpen
Der Heiligkreuzkofel, Foto: Alex Wenner
Foto: Alex WennerBild vergrößern
  • In Messners Buch „Der Siebte Grad“ beschreibt Reinhold die wohl für ihn schwierigste Kletterstelle, die er jemals klettern konnte, die berühmte Messner-Platte am Heiligkreuzkofel in den Dolomiten. Am Mittelpfeiler oder Pilastro di Mezzo am Sass Dla Crusc, wie ihn die Italiener nennen, sind folgende Seilschaften wie Mariacher im Team mit Darshano und Iovane 1978 erstmal gescheitert, wobei Mariacher und seine Umgehungsvariante (7+) mehr Zufallsprodukt war und er die Platte (glatt 8) als logische Linie bei der ersten Wiederholung gar nicht realisierte. Die Presse schrieb dann: Der Mariacher konnte die Messnerplatte nicht klettern, was faktisch gesehen falsch ist. 1988 wiederholten zum ersten Mal Andi Orgler zusammen mit Otti Wiedmann die Originalplatte frei bzw Reinhard Schiestl im Toprope vorher.

    Einen sehr schönen Artikel zu der Historie der Tour gibts bei planet mountain mit einem Video in dem Nicola Tondini, der die Platte nach Auschecken im toprope danach im Vorstieg wiederholt und sein Statement zu der Glaubwürdigkeit von R.Messner zu dieser Begehung abgibt. Glaubt man nun Tondini und vor allem Messner, ist klar, dass Helmut Kienes und Reinhard Karl´s „Pumprisse“ am Fleischbankpfeiler die zwar offiziell erste Route im 7.Grad in den Alpen war, zumindest auf dem Papier, denn Reinhold, stimmt seine Ausführung und sie scheint zu stimmen, war er der nachfolgenden Generation mit dem Mittelpfeiler um fast ein ganzes Jahrzehnt und um einen vollen Grad voraus. Den glatten 8.Grad in den Alpen gabs demnach schon 1968 von den Messner Brüdern, mal abgesehen von Rebitsch Touren, die so sagt man, Hias auch schon frei klettern konnte paar Jahrzehnte vorher und die auch im oberen siebten, unteren 8.Grad sein sollen.

    Den Artikel in Englisch bei planet mountain gibt´s hier inkl. Video der berühmten Plattenstelle (alle die es on sight zwicken wollen, schauen natürlich weg bei der im Video klar erkennbaren Griffsequenz) ;-)
    Was es für ein on sight allerdings braucht: Einen Oarsch in de Hosn und extreme Entschlossenheit – denn die 4m-Platte hat keine Haken, die letzte verlässliche Sicherung liegt ein paar Meter unter der Crux der Platte und sie scheint bei dem Gekratze, so wie auch Tondini sagt, einmal in der Sequenz drin, schwierig wieder abzuklettern zu sein, wenn einen der Plan verlässt. Dann würde es unweigerlich heftig durch die Luft gehen und wer will das schon bei dieser Ausgesetztheit mit dem Risiko sich schon heftiger zu verletzen. Genau aus diesem Grund wird von nahezu 100% der heutigen Wiederholer die Platte ausgelassen und die Mariacher Umgehung geklettert.

    http://www.planetmountain.com/english/News/shownews1.lasso?l=2&keyid=37744
Schuh-Vorstellung Red Chili „Habanero Lace“
„Habanerro Lace” von Rad Chili ­ der High-End Schuh für (fast) jedermann
Foto: Red ChiliBild vergrößern
  • Durch die gerade Leistenform wird die Kraft vor allem auf die großen Zehen übertragen, wobei die härtere Zwischensohle diesen Effekt beim Antreten noch verstärkt. Als super sensibel und exakt erweist sich das bequeme Schnell-Schnürsystem des Habanero Lace. Präzise Toehooks ermöglicht der profilierte Toe Patch über den Zehen. Für die, denen der Red Chili Matador zu bananenförmig ist und der Corona zu weich, ist der Habanero die erste Wahl.
  • Größenempfehlung:
    1 - 1,5 Nummern kleiner als normal bestellen.
  • Passform:
    schmaler Schnitt, schmale Ferse
  • Merkmale:
    • gerader, leicht vorgespannter Leisten
    • dehnungsarmes Synthetikmaterial verhindert 'Mitwachsen'
    • präzises Schnell-Schnürsystem
    • geruchsbindende Lederinnensohle
    • profilierter Toe Patch
  • Preis:
    Im Onlinehandel für um die 99 Euro

Pferchfeld – Forrero

  • Alvaro Forrero punktete die Supertour „Lügendetektor“ 9- am Pferchfeld / Bärenbrunnertal.

IMS Bergfestival vom 20 - 27 Oktober 2012 - Brixen / Dolomiten (I)
Logo IMS
  • Das Bergfestival International.Mountain.Summit. vereint Bergliebhaber aus aller Welt. In Brixen, dem Tor zu den Südtiroler Dolomiten, entsteht ein Netzwerk der Generationen. Leidenschaft und Begeisterung für den Berg verbinden die Gastgeber, die Besucher und die Mitwirkenden.

    Im Rahmen von Kongressen und Diskussionsrunden werden kontroverse Themen der Bergwelt beleuchtet. Internationale Größen der Szene, Top-Bergsteiger, Entscheidungsträger des Alpinismus und Impulsgeber tauschen ihre Ideen und Meinungen aus. Vorträge und Bergfilme nehmen den Zuschauer mit auf atemberaubende Abenteuer zwischen Felstürmen und Gipfelhängen.
    Wanderer und Kletterer können selbst aktiv werden und mit den Profis gemeinsam Wege beschreiten und Wände erklimmen. Beim „Abklettern“ wird gelacht, gefeiert, diskutiert und über die Zukunft der Berge und des Alpinismus nachgedacht. Ein Festival zum Erleben und Staunen.

    Die vierte Ausgabe des IMS findet vom 20. – 27. Oktober 2012 in Brixen (Südtirol/Italien) statt.

Seilriss durch scharfe Kante an Fix-Exxe im Klettergarten - Schweiz
Karabiner mit Kerbe
Bild: CHS / klettern.deBild vergrößern
  • Seilrisse gab es früher schon, Stürze über scharfe Schuppen, messerscharfe 90°-Kanten, neulich in den Dolomiten (Val die Rienza, Tour: Spitagoras), als sich das Seil zwischen Wand (Riss), Karabiner und Camelot, der nicht verlängert war, verklemmt hatte und beim Sturz riss (Doppelseil !!!).

    In der Schweiz verunglückte im September ein Schweizer Bergführer im Klettergarten durch eine scharfe Kante im Karabiner einer Fix-Expresse, die schon über einen wohl längeren Zeitraum in der Tour hing. Grund warum wir das posten: in vielen Gebieten hat es sich mittlerweile eingebürgert, dass gerade in den schweren Touren Fix-Exxen belassen werden. Wenn an denen dann öfters abgelassen wird, schleifen die Seile in die Karas wie bei einem alten Abseilachter regelrechte Grate ein, die jetzt wohl den Riss verursacht hatten.
    Zum Bericht geht es hier: http://mdettling.blogspot.de/2012/09/fixe-exen-bequem-aber-gefahrlich.html

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