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Red Chili climbing gear
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Der Schlichter von Wojtek Gumula
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Archiv Oktober 2010 ...

Fairplay by de Wolff

AlexW 1996 in
Foto: Uwe Stalf

Aaron de Wollf in der Schlüsselstelle von
Foto: Archiv Wolff Bild vergrößern
  • Aaron de Wolff wiederholte am Wochenende den Retschel-Klassiker „Fairplay“ 8b (10). Das obere Bild zeigt Alex Wenner bei der zweiten Begehung von Fairplay 1996 – Die Route wurde 1996 von Jean-Minh Trinh-Thieu erstbegangen und hatte einige Diskussionen ausgelöst wegen Projekt-Status TNT und künstlichen Griffen in Touren am Retschel. Das Bild zeigt den Abschlussprung, der auch bei TNT geklettert wird.

Großes Boulderbash-Finale am 29.10.2010

Boulder Bash Round 2
  • Es wird spannend! Nach einem Qualifikationszeitraum von sieben Wochen entscheidet das Finale am 29.10.2010 darüber, wer der beste Boulderer und die beste Boulderin unter den 87 Boulderbash-Teilnehmern sind.

    Insgesamt 75 tolle Boulderprobleme vom Schenkelklopfer bis zum Leistenbrecher konnten und können noch bis zum 22. Oktober, 24:00 Uhr geknackt werden. Der Einstieg ist also auch jetzt noch möglich.
    Spätestens Anfang nächster Woche steht dann fest, welche Teilnehmer im Finale sind. Die Ergebnisse der Qualifikation werden auf www.bronxrock.de veröffentlicht, aber auch auf der facebook-Seite der BRONX ROCK Kletterhalle zu lesen sein. Die Finalisten werden noch einmal separat angeschrieben.
    Alle anderen sind herzlich eingeladen, sich das spannende Finale der jeweils besten 10 Frauen und Männer anzuschauen. Los geht´s am Freitag, den 29.10.2010 um 18:00 Uhr mit dem Finale der Mädels. Um 19:15 Uhr folgt das Finale der Männer und gegen 20:30 Uhr findet die Siegerehrung statt.
    Unter allen anwesenden Teilnehmern des Boulderbash 2010 werden im Anschluss an das Finale wertvolle Sachpreise verlost. Namhafte Sponsoren aus der Kletterszene (Scarpa, Petzl, Beal, Black Diamond, La Sportiva und Jubel) stellen Kletterschuhe, Kletterhosen, T-Shirts, Shorts, Mützen, Chalkbags und vieles mehr für die diesjährige Veranstaltung zur Verfügung. Auch die Deutsche BKK, die bereits die Soulmoves 2010 unterstützt hat, ist mit einem iPod dabei. Vorbeikommen und zugucken lohnt sich also in jedem Fall.

    Adresse:
    BRONX ROCK Kletterhalle
    Vorgebirgsstr. 5
    50389 Wesseling
    Tel. 02236-890570
    www.bronxrock.de

Info: BRONX ROCK

Wolff am Gauxberg erfolgreich


  • Florent Wolff wiederholte nach Bollinger und Fossard am Gauxberg „Piranha“ 8b+.

Info: Yann Corby

Wild Country warnt vor gefälschten Expressen


  • Wild Country teilt mit, dass gefälschte, nicht CE zertifizierte WILD WIRE Express Sets durch obskure Vertriebskanäle in den europäischen Markt gelangt sind. Diese Wild Wire Express-Sets werden von verschiedenen Händlern und Websites als Schnäppchen angeboten.
    Da diese Sets weder von Wild Country gefertigt wurden, noch über den Wild Country Vertriebsweg in den Handel gelangt sind, handelt es sich um illegal eingeführte, nicht CE-zertifizierte, NICHT GETESTETE und somit sicherheitsbedenkliche Express-Sets.

    Die Express-Sets sind den original Wild Country Wild Wire Sets äußerst ähnlich, lassen sich aber durch unten aufgeführte Punkte eindeutig identifizieren.
    Wild Country bedauert, dass skrupellose Importeure leichtfertig und wohlwissend mit dem Leben und der Gesundheit der Endverbraucher / Kletterer spielen.
    Die illegale Bezugsquelle konnte mittlerweil ermittelt werden und entsprechende rechtliche Schritte sind eingeleitet. Dennoch warnt Wild Country ausdrücklich vor dem Gebrauch dieser Kopien.
    Das auf den Karabinern aufgebrachte CE Zeichen bürgt ohne individuelle Qualitätskontrolle und Einzeltest seitens Wild Country nicht für die Sicherheit der Karabiner!

    Folgende Punkte weisen auf die nicht zertifizierten Express-Sets hin:
    • Die Expressen werden ohne weißen Plastik Produkt-Anhänger angeboten
    • Mehrsprachiges Booklet / Manual fehlt
    • An den Schlingen fehlt das Wild Country Logo
    • Die Karabiner weisen keinen Batchcode auf (eingelaserter Buchstabencode)
    Jeden Hinweis auf weitere Verkaufstellen belohnt Wild Country mit einem Chalkbag.
    Bitte die Adresse des Händlers, Kaufdatum und Anzahl der gekauften Expressen an info@redchili.de schicken. Oder einfach eine Kopie des Kassenbelegs an dieselbe Adresse mailen.

    Weiter Informationen erhalten Sie beim Wild Country Exklusivvertrieb
    Red Chili Handelsvertretung
    Hauptstr. 55 74369 Löchgau
    Tel 07143 – 246 57 Fax 07143 25 779

    Wild Country dankt für ihr Verständnis und Kooperation.

Info: Wild Country


Buchholz Flash

Pascal Schouwink in
Foto: Uwe Schumacher Bild vergrößern
  • Aaron de Wolff gelang eine Flash-Begehung des frisch sanierten Dachklassikers „Tuxedomoon“ 9+ am Buchholz. Früher war der Sprung psychisch heftig anspruchsvoll, Freiflüge von bis zu 16m waren an der Crux, viel Schlappseil an der Crux vorausgesetzt um den Schwung nicht abzufangen, Standard. Mit bisschen Seilzug an der Crux war die Tour vielleicht 9-. Verletzte gab's früher einige, darunter den Engländer Fawcett oder Legende W.Güllich. Die Schlüsselstelle ist jetzt super abgesichert und man kann lustig drauf losspringen.

    O-Ton AlexW:

    „Karli und ich hatten mit dem Karlsruher Mark einen perfekten Sicherungsmann. Keiner konnte Tuxe so gut sichern wie er. 2 Wochen vorher hab ich mir, nachdem Jan Theissen beim Sichern am Sprung die Nerven verlor, im Dach unter der Crux den Bauch aufgeschlitzt, beim Abgang voll reingekracht. Resultat: Blutspritz, Arzt, Klammern, Bauch-Verband. Mark dagegen legte am Boden drei grosse Seilschlingen (5-6m Seil) aus. Das reichte im Sturzfall locker aus, um über das spitze Dach drüber wegzusichern und wir hatten soviel Schlappseil, dass erstmal kein Seilzug am Doppeldyno aufkommen konnte. Karli und ich legten am Morgen der Begehung, das war 1992, zwei supersofte aber superweite, dank Mark, 16m Abgänge hin, bevor Tuxe im nächsten Versuch im Sack war“.

St. Martin


  • Arne Petersen kletterte in St.Martin „Garden of Eden“ 9+ und „Gnomreigen“ 9.

Einladung zum SanSi-Treffen

selbstgemachter Haken
Foto: PK, Peter Weirich
  • Wann?
    Freitag, 29.10.2010, 19:00 Uhr
  • Wo?
    Wilgartswiesen,
    Gaststätte Wilgartastube (Nebensaal)
  • Themen:
    • Protokoll des letzten Treffens
    • Grenzfälle bzw. Verstöße gegen die „Richtlinien für sanftes Klettern“ (siehe Selfmade-Haken links und „Offener Brief“ unten)
    • Sanierungen
    • Planung des nächsten Arbeitseinsatzes für Erosionsschutzmassnahmen
    • Verschiedenes

Offener Brief vom Felswart an die Erschließer (Okt. 2010)

    Grenzfälle, bzw. Verstöße bei Neutouren in Bezug auf die "Richtlinien zum sanften Klettern" geben Anlass zur Kritik und zwingen den AK SanSi zum Handeln. Dies betrifft insbesondere folgenden Passus:

    "Es werden nur noch die offiziellen Ringe der Fachgruppe Sanierung und Sicherheit akzeptiert. Zu geringe Ringabstände werden nicht toleriert. Eine zunehmende Routendichte darf nicht dazu führen, dass neu gesetzte Ringe von einer bestehenden Route aus greifbar sind. Ein Mindestabstand muss immer gewahrt bleiben."

    Entweder können manche speziell diesen Abschnitt nicht lesen, verstehen den Text nicht oder ignorieren ihn absichtlich. Einige wenige Einbohrer sind anscheinend der Meinung, ihre selbstgebauten oder irgendwo erworbenen Schaukelringe usw. sind besser als die vom Arbeitskreis (z.B. in der Bärenhöhle) angebotenen Ösen und Bühler. Ich möchte hier darauf hinweisen, dass bei der Ausarbeitung der Richtlinien von den Umweltschutzbehörden ursprünglich ein Mindestringabstand von 3m in der Höhe und 3m von benachbarten Routen gefordert war ...
    Nach längeren Verhandlungen wurde dann schließlich oben zitierter Passus in die Richtlinien aufgenommen, der uns in Deutschland fast einmalige Freiheiten erhält - allerdings mit wenigen zwingenden Vorgaben, z.B. nur das Material des Arbeitskreises zu benutzten. Bezüglich des Mindestabstandes wird in den gesunden Menschenverstand vertraut! Letzterer scheint in Anbetracht einer "Einbohreuphorie " bei Einigen leider verloren zu gehen.

Konsequenz:

    "Sollte trotzdem bei Neutouren gegen diese Richtlinien verstoßen werden, wird diese Tour von der Fachgruppe SANSI abgebaut! Diese Entscheidung wird von allen im Arbeitskreis K+N vertretenen Verbänden und von den Landespflegebehörden mitgetragen!"

    Eine schon eingebohrte Route wieder abzubauen, sollte aber immer das letzte Mittel sein!
    Auch sollte man sich überlegen, ob man den "neu entdeckten " Felsbereich gleich komplett ausbohrt, auch wenn dabei die Richtlinien eingehalten werden. Hier wäre etwas mehr Zurückhaltung wünschenswert. Neutouren sollten ein Zeugnis der Kreativität des Erschließers sein! Auf die Fels "qualität " bei einigen Kreationen möchte ich hier gar nicht erst näher eingehen...
    Ich möchte hier nochmals an Erstbegeher und Erschließer appelieren:

    Bitte haltet Euch an die Richtlinien!

    Es wäre schade, wenn durch die Ignoranz einiger Weniger die gute Stimmung und die gute Zusammenarbeit von Kletterern und Behörden in der Pfalz aufs Spiel gesetzt werden.

Rainer Scharfenberger

Info: PK


Rödelstein


  • Aaaron de Wolff kletterte am Rödel “Knüppel aus dem Sack” 9+ durch das große Dach links vom Sterndach.

Luger Geierstein

Pierre Bollinger in
Foto: Florent WolffBild vergrößern
  • Pierre Bollinger & Thibaut Pawlas kletterten „Meister Petz“ 9+/10- am Luger Geierstein.
  • Zudem wiederholte Pierre „la Panade du lapidaire” 8b/b+ am Krappenfels im Elsass (Bild links).

Info: Yann Corby


Zwei Abstürze am Wochenende in der Pfalz


  • Abgestürzter Kletterer am Lauterschwaner Rappenfels
    Am Abend wurde die Höhenrettung zu einem abgestürzten Kletterer nach Erlenbach zum Rappenfels alamiert.
    Der Kletterer lag schwerverletzt am Fuß des Felsens. Nach der Erstversorgung durch Rettungsdienst und Notarzt wurde er in der Spezialtrage der Höhenrettung von zwei Höhenrettern ca. 50 Meter einen steilen Berg hinunter getragen und dann mit dem RTW zum Rettungshubschrauber transportiert.
  • Ein weiterer Absturz geschah am Schindhardter Kuckucksfels.
    Nähere Infos fehlen.

Info: Feuerwehr Wernersberg


Kletterkalender 2011 von Yann Corby


  • Yann Corby, französischer Bergsportfotograf und Betreiber der Website Esclade Alsace, hat seine besten Aufnahmen dieses Jahres zu einem packenden Fotokalender verdichtet.

    Den 60 x 30 cm (offen) großen dreisprachigen Kalender mit 12 Kletteraufnahmen gibt es für 15 Euro bei http://www.escalade-alsace.com/boutique/boutique.php?lang=en

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