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Red Chili climbing gear
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Was ist los in Leberködelland?
Der Red Chili Cup
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Archiv Mai 2010

Lehmann in Utah, USA

Felix Lehmen in
Foto:
Archiv LehmannBilddergalerie anzeigen
  • Felix Lehmann kletterte bei einem USA Trip unter anderem im Rissklettermekka Indian Creek/Utah. Dort gelang ihm der Durchstieg von "Ruby´s Café" 5.13-. Sämtliche Sicherungen wurden während der Begehung gelegt. Rissbewertungen im Indian Creek lassen sich jedoch nur äußerst schwierig nach europäischen Maßstäben bewerten. Der cleane Extremklassiker beginnt mit etwa 10 Metern anstrengender Piazkletterei,welche einem die Unterarme für die folgende Crux schon mal ordentlich anwärmt.
    Die Schlüsselstelle der etwa 25m langen Route stellt ein doppelter Changingcorner dar, an dem der Riß eine Breite von 0,4er Camelots aufweist. Danach leiten weitere Klettermeter in der Fingerrissverscheindung zu einem passablen Ruhepunkt unter dem Abschlußdach. Dies wird mit pressigen Untergriffzügen und der Hilfe eines Knieklemmers überwunden.

    Zum Starten der Fotostrecke die Lupe anklicken
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Info: F. Lehmann

Pfingsten 2010 – Fotostrecke Alex Wenner klettert Pampel 10- am Wachtfels

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Foto: Klaus Biehn Fotostrecke starten
  • Alex Wenner und Klaus Biehn nutzten das sommerliche Pfingstwetter zum Pullen am Luger Friedrich und am Dahner Wachtfels.
  • Technische Daten Pampel 8a (18m)
  • Charakter: gemütlicher Zustieg zur Crux, dann 3m Boulder an Leisten, auch für die Schulter.
    Absicherung: 3 R + AR
    Material: Red Chili „Matador“ – die schwarze Waffe
    Giftgrüner Gurt Petzl Hirundos – das Leichtgewicht
    Petzl Runner Spirit, orange – der Klassiker unter den Expressen

    Hier ist die ihre Fotostrecke (JavaScript einschalten!)

Burghalde/Stern – Trauerflöte & Im Gleichgewicht der Seele

Christoph Gabrysch und Stefan Paul unterm Magnetfinger
Foto: C. Gabrysch Bild vergrößern
  • Christoph Gabrysch und Stefan Paul wiederholen die „Trauerflöte“ 10-, am Burghalde. Die Tour kombiniert „Magnetfinger“ 9+ mit „Schlendern ist Luxus“ 9+/10-.
Thomas Leleu bei seiner Wiederholung von „Im Gleichgewicht der Seele“ 8a an der Crux
Foto: Florent WolffBild vergrößern
  • Christoph kletterte zudem „Im Gleichgewicht der Seele“ 8a am Sternfels, die Alex Wenner Anfang der 90er damals erstmal technisch erstbeging (8/A0), da der Einzelzug nach Einbohren der Tour von der Mini-Leiste ins Loch nicht so schnell klappen wollte. Die Route geriet in Vergessenheit, bis sich zuerst Ingo Bald erbarmte, dann AlexW, die Tour doch noch irgendwann mal frei zu klettern. Eine krätzige Einzelstelle jedenfalls am 1.Ring. Die Begehung von Christoph dürfte die insgesamt 4.Wiederholung sein. Wer´s machen will, sollte vorab schon mal die passende Fingerpower an Furzleistl und vor allem ne gute Spannweite vom Furzleistl weg, mitbringen (siehe Bild).

Info: C. Gabrysch, Alex Wenner


Pfalz - Elsass

 
  • Christian Stuhlfauth wiederholte am Trifels „Purpur“ 8a und den Klassiker „Associes“ 7b+ am Windstein.

Newsticker – ganz schnell rund um die Welt

 
  • Jan Hojer, gerade mal 18 und aus Köln, wiederholte den Güllich Klassiker „Action Direct“ 11 (9a) im Frankenjura.
  • Gerlinde Kaltenbrunner stand vor 3 Tagen auf dem Everest und damit ihrem 13. Achttausender.
  • Jordan Romero, 13, stand als Jüngster im Club auch auf dem Everest. Nicht mit Gerlinde, aber mit Vater, Stiefmutter und ein paar Sherpas. Experten bzw. deutlich mehr Nicht-Experten hatten in diversen Kletterforen vorab die damals nur geplante Aktion heftig kritisiert.
 

The Rock erweitert wieder

Beim Aufbau der neuen 45 Grad Wand im THE ROCK
Foto: Axel KunzmannBilddergalerie anzeigen
  • Das Kletterzentrum The Rock in Karlsruhe baut zurzeit gerade eine neue Wand auf dem Balkon neben der Boulder-Area. Im Sommer wird das Projekt finalized sein und es erwarten Euch jede Menge an neuen Touren auf der zweiten Etage der alten Glockengießerei.

Totestag Reinhard Karl † 19.05.1982 am Cho Oyu / Himal

Reinhard Karl mit vollem Gerödel
Foto: Wikipedia
  • Mit 14 Jahren begann Reinhard Karl eine Lehre als Automechaniker. „Der dreckigste und mieseste aller Traumjobs“, wie er später schrieb. Seiner Vorliebe für Bergbücher wegen schickte ihn seine Mutter in die Heidelberger Sektion des deutschen Alpenvereins. Erst mit 17 Jahren machte Reinhard Karl seine erste Klettertour am Battert, nördlich von Baden-Baden. Das Bergsteigen am Wochenende wurde zur Flucht vor dem ungeliebten Job. Dort lernte er auch Leute mit besserer Ausbildung kennen, die ihn voll akzeptierten, was ihm zusätzlich Auftrieb gab. Die gemütliche Runde am Ende einer Klettertour, am Bärenbrunner Hof, gehörte zum Ritual. „Intensiv Leben“ war die Maxime seines Lebens.
    Karl studierte zunächst in Karlsruhe Wirtschaftswissenschaften und später Sport und Geographie in Heidelberg, erreichte aber keinen Abschluss.
    1969 gelang ihm zusammen mit Hermann Kühn die bis dahin schnellste Eiger-Nordwandbesteigung in damals sensationellen anderthalb Tagen. In den 1970er Jahren war Karl der Vorreiter des Freikletterns. Zusammen mit Helmut Kiene eröffnete er 1977 die erste alpine Kletterroute im VII. Schwierigkeitsgrad, die Fleischbank-Pumprisse im Wilden Kaiser.
    Am 11. Mai 1978 erreichte er als erster Deutscher den Gipfel des Mount Everest. Er hatte sich derselben österreichischen Expedition angeschlossen, mit der damals auch Reinhold Messner und Peter Habeler den Berg erstmals ohne zusätzlichen Sauerstoff besteigen wollten.
    Einen Namen als Schriftsteller und Fotograf machte sich Karl vor allem durch seine Expeditionsberichte.
    Reinhard Karl kam am 19. Mai 1982 durch eine Eislawine am Cho Oyu im Himalaya ums Leben.
    Seine Bücher „Zeit zum Atmen“, Yosemite“ und „Berge auf Kodakchrome“ sind Pflichtlektüre. Die drei Originalausgaben zieren die Bibliothek von AlexW und wir würden gerne mal mit Reinhard den ein oder anderen Pfalz-Klassiker zwicken. Getroffen hatte ich ihn einmal 1981 am Napoleon in der Pfalz zusammen mit meinem Vater, aber da war ich zu klein (11), um zu realisieren, dass es der Meister ist, der da um mich rumklettert.

Quellen: Wikipedia & palatinum.info

Burghalde - Schlendern ist Luxus

AlexW in
Foto: Archiv WennerBild vergrößern
  • Stefan Paul kletterte am Burghalde „Schlendern ist Luxus“ 8a.
    Im Bild links klettert AlexW Schlendern, allerdings 19 Jahre vorher. Alex 1991 am fetten Sloper. Zu der Zeit war das Riesenloch (im Bild links oberhalb der rechten Hand), an dem heutige Begeher den Schwung abfangen, ein kleines Aufstellerloch fürs erste Fingerglied und Schlendern locker einen Grad schwerer als heute, denn mit Rausschwingen war nix. Mittels Beton den Originalzustand wieder herzustellen gefällt aber dem Arbeitskreis sicher nicht.

Elsass - Pfalz

 
  • Christoph Gabrysch kletterte im Elsass „Láire de la detente“ 8a sowie in der Pfalz „Purpur“ 8a und „Land in Sicht“ 9+ an den Drei Felsen.

Info: C. Gabrysch


OFF Topic

Motorrad-Wheelie

Nicht nur am Sandstein werden Grenzen verschoben. Abgefahrene Szenen spielen sich auch abseits der Blöcke ab.
  • Auf dem Ettlinger Highway ist die Hölle los
    Die Polizei hat bei einer Kontrolle am vergangenen Wochenende zwischen Neurod und Busenbach ein Motorrad mit mehr 200 Kilometern pro Stunde in einer Tempo 80 Zone aus dem Verkehr gezogen. Der 48 Jahre alte Fahrer hatte zuvor bereits eine ganze Reihe von Autos mit Tempo 160 überholt. Außerdem war an seinem Motorrad ein Geräuschdämpfer am Auspuff ausgebaut worden. Bei der Kontrolle wurden außerdem drei weitere Motorradfahrer angehalten, die trotz durchgezogener Linie eine PKW-Kolonne überholt hatten. Einer der Fahrer beendete sein Überholmanöver mit einem sogenannten "Wheelie", das heißt, er hob in voller Fahrt den Lenker seines Motorrads an und fuhr 30 bis 40 Meter weit nur auf dem Hinterrad.

Info: swr-online

 

Im Taumel der Triebe

 
  • Anno 1986 titelte DER SPIEGEL:
    Eine neue Generation artistischer Kletterer schockt die Alpinisten Als "kraftvolles Ballett" verstehen die Anhänger des Freeclimbing, des Freiklettern", ihren Sport. Ohne technische Hilfen steigen sie selbst senkrechte Felswände hoch. Klassische Bergsteiger sehen die Turnschuh-Konkurrenz mit Mißtrauen. Die Freizeitindustrie erhofft einen neuen Markt.

Zm zweiten Mal: der International Mountain Summit in Brixen

  • Für die Weltspitze des Alpinismus, für die Fachexperten des Bergsports und für das begeisterte Publikum bietet der IMS eine einzigartige Plattform.

    Nach dem großen Erfolg der ersten Ausgabe mit 8500 Besuchern und über 450 Presse-Clippings wird der International Mountain Summit® vom 2. bis 7. November 2010 erneut die Welt der Berge in ihrer ganzen Vielfalt präsentieren.
    Das Programm bietet die besten Bergfilme, Vorträge und Wanderungen mit Top-Bergsteigern, Boulderwettbewerbe und Slackline-Shows, Kongresse mit Podiumsdiskussionen zu Themen, die Bergbegeisterte aus aller Welt bewegen.

    Alle Infos gibt es auf der Homepage www.ims.bz


Aktuelle Felssperrliste Südpfalz


  • Sperrliste Südpfalz, Stand 01.05.2010
    Aus Naturschutzgründen werden Kletterer und Wanderer aufgefordert, die folgenden Einschränkungen zu berücksichtigen. Ergänzend zu dieser Liste erfolgt bei den zeitlich befristeten Sperrungen eine Beschilderung vor Ort. Bei Unstimmigkeiten zwischen Liste und Schildern sind die Schilder maßgebend!

Vollsperrungen
Folgende Felsen sind in der Zeit zwischen 1. Feburar und 1. Juli nicht zu beklettern, bzw. deren Umfeld nicht zu betreten:

  1. Bavariafels (Wilgartswieser Rauhfels)
  2. Buhlsteinpfeiler
  3. Dingentalturm
  4. Dingentalturm Massiv
  5. Dürrensteine (Maria und Friedrich)
  6. Eppenbrunner Altschloßfelsen Nordöstliches Massiv
  7. Eppenbrunner Altschloßfelsen Ottoturm
  8. Eppenbrunner Altschloßfelsen Wilhelmturm
  9. Eppenbrunner Altschloßfelsen Jeanturm
  10. Eppenbrunner Altschloßfelsen Südwestliches Massiv
  11. Eppenbrunner Altschloßfelsen Eppenbrunner Turm
  12. Eußerthaler Krappenfelsen (Hauptgipfel, Westgipfel, Mittelgipfel)
  13. Glasfelsen Neyturm
  14. Glasfelsen Schlemmerturm
  15. Hülsensfelsen
  16. Hülsenfelsen Westgratfels
  17. Kastellfels (Rumbachtalplatte)
  18. Krähenstein
  19. Lattenteichfelsen (Westgipfel und Ostgipfel)
  20. Leberstein
  21. Pferchfeldfelsen (Nordwände, Pferchfeldturm, Südwände)
  22. Retschelfelsen (Hauptgipfel, Doppelgipfel, Retschelgrat)
  23. Ruppertstein
  24. Rötzensteinpfeiler
  25. Schönauer Hirtsfels
  26. Steinbruch Lambrecht
  27. Steinbruch St. Martin
  28. Westliche Kesselwand

Teilsperrungen
Für folgende Felsen herrscht in der Zeit zwischen 1. Februar und 1 . Juli eine gesonderte Regelung:

  1. Asselstein (Südseite "Wilde Jagt" bis "Westwand" und Gipfebereich)

ganzjährige Sperrungen

  • Bänderfels (Kaiserweg gesperrt)
  • Schafsfelsen - Holderturm (Schandarigipfel gesperrt)

Info: PK

 

Rödelstein – 8b


Foto: Yann CorbyBild vergrößern
  • Thibaut Pawlas wiederholte am Rödel „Alder Vadder“ 8b und „Ursprung“ 8a.
  • Pierre Bollinger flashte in Froensburg „Providence“ 8a.
  • Olivier Froideval, von dem man lange nix hörte, räumte in Spanien ab. Er kletterte „Dimension diamante“ 8a+, „Tirali Valent“ 8a+, „Romocop“ 8a+ und „El Maestro..“ 8a+, alle in Alicante.

Info: Yann Corby

Pfälzer Kletterporno im Westen

 
  • Männer, schaut euch das an, wie einer im Ring hängend von im „Westen nichts Neues“ an der Nonne Petting mit einem Pfälzer Kiesel macht.. In Wolfis Forum sagte schon einer: „Das klingt wie ein Billigporno aus den 80-zigern“. Dem können wir uneingeschränkt zustimmen. Hammer, wie sich der Typ mit seinen Wichsgriffeln so krass devot dem Kiesel nähert....schaut´s euch an. Ein MUSS, sagen wir.

The Rock Karlsruhe: Neue Touren in der 45°-Wand


Foto: Axel KunzmannBild vergrößern
  • Eine Kletterhalle lebt von neuem Material. Neues Material, um die Arme zu blähen und die Wampe zum Platzen zu bringen, bietet die komplett runderneuerte 45° Schräge.
v.l.n.r.
    ** lila links: 7- (links-rechts Geziehe, langweilig)
    *** Grün: 8+ (Kreuzzug-Gepumpe) an grosszügigen Griffen
    **** rot: 9+/10- (bis Kette unter Dach), 10- bis rechts raus zur Kette - elegantes Maxkraft-Problem mit Einstiegsboulder und weiten Zügen oben)
    **** lila mitte: 8 (geil, mit saurauhen neuen Griffen)
    ? gelb: 11-/11 (sicherlich heftiges Gepresse an den großen gelben Quacken von Westphal)
    **** blau: 9- (schönes abwechslungsreiches Tourchen mit den zwei netten Einzelstellen)
    **** schwarz: 8+/9 komplex athletisch geht's zum Top
    * rot: 7- ganz rechts die Kante hoch
    Wer sich die Ausstiegszüge der roten 10- im Rahmen eines Flash-Versuches bisschen genauer einverleiben will, studiert das Bildchen. Wer on sight´ten will, schaut dezent weg.

Legendäre Maifeier am Bärenbrunner am 08.05.


  • Am nächsten Samstag findet das legendäre PK Fest - die PK Maifeier am Bärenbrunnerhof - statt, wo es nicht nur an den umliegenden Türmen raucht, sondern auch am Hof. Fackeln, reichlich Alk und jede Menge Alt-Heroen der Pfälzer Kletterwelt treffen sich beim Eindunkeln zum Stelldichein. Sehen und gesehen werden, aktuelle Klatsch & Tratsch Talks und wilde Begehungen und Begegnungen wären ein Grund zu kommen.

Pfalz News


  • Der Elsässer Mickael Stöckel wiederholte „Bull Power“ 8b am Dahner Wachtfelsen. Die Tour kombiniert „Pampel“ 10- mit der Schlüsselstelle von „Zugzwang“ 10.

Neues Boulderforum für Pfalz-Fans


  • Für alle Boulderfreaks gibt es jetzt bei Pfalz Boulder ein neues Forum, in dem man alle Neuboulder, Veränderungen am Bloc-Werk oder Fragen zu Bouldern posten kann.
    Wir meinen: „Gute Idee, nachdem unser Webmaster das alte palatinum Forum mit viel boulderartigem Gedankengut wegen massiver Spam-Attacken abstellen musste.
    Wissen, das man nie wieder reproduzieren kann, ging dabei in den ewigen Jagdgründen verloren....

    http://pfalzboulder.forums-free.com/portal.html

Klatsch & Tratsch aus dem Alpinarium

Rettungshubschrauber
  • Das gibt es:
    Eine Frau, die schon ihren achten alpinen Horrorunfall inszeniert hat.
    „Sie schmiert sich Ketchup ins Haar und legt sich hilflos unter Felswände. Eine Frau aus dem Chiemgau inszeniert schwere Bergunfälle – nun mussten die Retter zum achten Mal wegen ihr ausrücken.
    Mal setzt sie den Notruf in der Schlucht selbst ab, mal stellt sie sich am Fuß eines Hangs bewusstlos, mal schüttet sie sich Ketchup über den Kopf und legt sich an den Straßenrand: Seit zwei Jahren inszeniert eine 30-jährige Frau aus dem Chiemgau einen Unfall nach dem anderen. Schon acht Mal mussten die Rettungskräfte wegen der jungen Frau ausrücken – aber nicht, weil die Frau wirklich in Not war, sondern weil sie an einer seltenen psychischen Krankheit leidet.
    Bei erfundenen Geschichten denkt man sofort an die Lügenmärchen des Freiherrn von Münchhausen, der auf Kanonenkugeln ritt und sich samt Pferd am eigenen Haarschopf aus dem Sumpf zog. Doch es gibt auch ein seltenes Krankheitsbild, das diesen Namen trägt: das Münchhausen-Syndrom, bei dem Menschen Krankheiten, körperliche Beschwerden und Notfälle selbst inszenieren, um Aufmerksamkeit und Zuspruch zu erfahren. Die Frau aus dem Chiemgau leidet daran – und Polizei und Retter stehen dem Phänomen fassungs- und ratlos gegenüber. „So etwas hat es bei uns noch nie gegeben“, sagt Hans Feistl, Einsatzleiter der Bergwacht Sachrang-Aschau.

Blutspuren aus Ketchup

    „Um ihre vermeintlich schweren Verletzungen zu heilen, war keine Operation notwendig, sondern lediglich eine Portion Shampoo“, erklärte die Priener Polizei zum jüngsten „Unfall“: Anfang letzter Woche fand ein Ehepaar die Frau, die scheinbar von einem Auto angefahren worden war und an der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Rimsting-Bahnhof und Hemhof (Gemeinde Bad Endorf) lag. Die Ersthelfer kümmerten sich um das vermeintliche Unfallopfer. Aber nach dem Eintreffen einer Polizeistreife kamen schnell Zweifel auf, dass es sich um echte Blessuren handelte. Als ein paar Meter weiter im Wald eine Plastiktüte mit Ketchup-Resten entdeckt wurde, flog der Schwindel schließlich auf.
    Bei den „Bergunfällen“ – nichts anderes als Hilferufe einer seelisch kranken Frau – lief es anders. Meist kamen erst die Notärzte in den Kliniken dahinter, dass sie es mit einer Simulantin zu tun haben. So wie beim letzten „Absturz“ im November im Kampenwandgebiet. Das „Unfallopfer“ hatte sich im Steilgelände in eine Bachschlucht gelegt und bewusstlos gestellt, zehn Meter unterhalb der Fußgängerbrücke, die über den Bach führt. Von dort sahen Bergwanderer die Frau und setzten einen Notruf ab. Sofort rückten Bergwacht-Mannschaften aus Aschau und Wasserburg aus, ebenso wie der Notarzthubschrauber. Es lief eine dramatische Rettungsaktion an. Der aus München herbeigeeilte Helikopter Christoph 1 setzte seinen Notarzt mit der Rettungswinde direkt an der „Absturzstelle“ ab. (.....) Laut Polizei befindet sich die 30-Jährige in ärztlicher Behandlung. Offenbar aber ohne durchschlagenden Erfolg. Es ist zu befürchten, dass die unglaubliche Geschichte noch lange nicht zu Ende ist.

Gefunden bei bgland24.de

Baldur

 
  • Julius Westphal gelang in Baldur die erste Wiederholung von „Carneval de Baal“ 8a+, die bereits 2007 von Loic Fossard erstbegangen wurde.

Boulderholics am Start

 
  • Martin Mayr kletterte am Burghalde „Schlendern ist Luxus“ 8a und „Fire & Ice“, mittlerweile auch ne 8a.
  • Janik Altmaier boulderte in den Gebieten um den Hermersberger Hof „Brachiosaurus“ 7b+, „Damazenerklinge“ Fb.7b+, „T-Rex“ Fb.7b und „Pectoralis“ Fb.7b.
  • Thomas Schwender boulderte“ Schwinge des Adlers“ Fb.7c.

Info: C. Gabrysch

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