SKYLOTEC High Protection. Best Performance.
Red Chili climbing gear
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Archiv April 2012...

Max Meyer - Abräumer in der Pfalz
Alex Wenner in "Purpur" 10-
Foto: Alex Wenner in "Purpur" 10-Bild vergrößern
  • Max Meyer kletterte an einem Wochenende drei 8a-Touren. Max hat am Samstag “Pampel”, am Sonntag “Brombeerzeit” in der Grotte du Brotsch (Elsass) und am Montag „Meister Petz“ am Luger Geierstein geklettert. Vor einiger Zeit hakte er am Trifels „Purpur“ ab.
    Saustark...

Neutouren am Heidenpfeiler
Heidenpfeiler
Foto: Alex WennerBild vergrößern
  • Dieter Klan hat zweineue Touren am Heidenpfeiler eröffnet. Schon anfang der 1980er kletterte er dort mit dem "Gorilladach" eine berühmte 8+.

    • Goldwing 8
      Vom ersten Band zwischen "Eiertürle" und "Himmelsleiter" über stumpfe Kante gerade zur Himmelsleiter und wie diese zum Wandbuch. Jetzt gerade unter Überhang. Von Links (kleiner Fr. ) zu R, gerade über abdrängende Waben (R) unter kleingriffige Wand (R) und mit Kratzerleisten (R) z.G.
    • Goldrausch 8-
      Aus dem Riss von "Oben Ohne" gerade zum oberen Standring des "Pfälzer Tango". Über Platte (Fr,) zu R (lange Schlinge!) zuerst gerade (R) dann links zu Wabenwand und über R zu AR.

Potter läuft Leine weit über Grund in China
Vormerken: Samstag 5. Mai – die Legendäre PK Maifeier am Bärenbrunnerhof
Bärenbrunnerhof im Abendlicht
Foto: Alex Wenner
  • Für die passende Stimmung sorgen alljährlich die Oldscool und Newcomer Treffen, eine Band und das obligatorische Feuer auf der Wiese. Die Felsen stehen in Flammen (zum Glück nur Lampen) und der Spass beginnt mit Einbruch der Dunkelheit, also zieht euch warm an.

Felssperrungen im Elsass, Stand April 2012
  • Windstein ist wieder offen

Folgende Felsen sind gesperrt:

  • Hohenfels
  • Krappenfels Haberacker: 1.2. bis 1.7.
  • Rappenfels: 1.2. bis 1.7.
  • Holwalsch: 1.2. bis 1.7.
  • Krappenfels de Lutzelbourg: 1.2. bis 1.7 Teilsperrung. Hinweise vor Ort beachten
  • Rocher du Canal: 1.2. bis 1.7. Teilsperrung. Hinweise vor Ort beachten
  • Falkenfels: 1.2 bis 1.7. Teilsperrung. Hinweise vor Ort beachten

Brutzeitsperrung am Battert – Stand März 2012
    Der linke (westliche) Teil der Badener Wand ist gesperrt.
    Nicht zugänglich sind die Routen ab der Poppkante (Alpines Band) bis zum Kanzelweg.
    Die Routen ab dem Eckanstieg sind frei. Zugang zu den Einstiegen nur vom Turm des Übermuts oder dem Durlacher Wandl aus.
    Die Sperrung wird aufgehoben, sobald keine Notwendigkeit mehr dazu besteht.
Lioc Fossard wiederholt 8c+ in Joncas
L
Foto: Yann Corby Bild vergrößern
  • Loic kletterte „le blond la brute et le manouche“ 8c+ in Joncas.
Alex Wenners Bücherkiste Andrea Oggioni (1930-1961) – Die Hände am Fels - Mein alpinistisches Tagebuch

Buchcover "Die Hände am Fels"
    Oggioni wurde in der Grigna zum Kletterer, wiederholte eine Menge an Dolomitenklassikern und berühmte Westalpentouren, war Kletterpartner u.a. von Walter Bonatti, auch bis zum Schluss, als er mit Bonatti den Freney-Zentral-Pfeiler am Mont Blanc erstbegehen wollte und Oggioni und andere Kollegen nach einem mehrtätigen Schneesturm kurz vor der rettenden Hütte aus Erschöpfung starben.

    Nachlesen könnt ihr seine Erlebnisse in „Die Hände am Fels – Mein alpinistisches Tagebuch“, ein kurzweiliges durchaus lesenwertes Buch, das sich nachwievor im antiquarischen Buchhandel beziehen lässt (Müller Verlag 1967). Das Buch ist natürlich aus dieser Zeit recht eroberungsalpinistisch formuliert, was sicherlich nicht jedermanns (fraus) Geschmack treffen wird, aber Zeilen wie „ Meine kleine Statur, die immerhin mit außergewöhnlichen Kräften ausgerüstet ist, hilft mir solche Strecken glänzend in freiem Klettern zu bewältigen...leicht wie ich bin, habe ich noch den Vorteil, mich auch im brüchigen Fels wohl zu fühlen“ lassen einen schon schmunzeln.

    4 von 5 Sternen


BoulderholicsCup 2012

    Die 3. Ausgabe des BoulderholicsCup in Zweibrücken schlug wieder ein wie eine Bombe. Trotz strahlend blauem Himmel fanden sich knapp 230 Teilnehmer zur größten Boulderveranstaltung in Südwest-Deutschland ein.Auch national bekannte Athleten fanden den Weg in den Trainingstempel der Boulderholics dem Camp4, so wurden zum Beispiel auch Johannes Lau, Luke Brady, Dominik Winkler und auch Annika Pidde unter den Teilnehmern gesichtet.
    In der Qualifikation wurde an 50 sehr abwechslungsreich geschraubten Bouldern angerissen was das Zeug hielt, man konnte die Teilnehmer springen, schieben, manteln und fliegen sehen. Die besten fünf Athleten kämpften sich bis ins Finale vor, darunter waren bei den Damen erstaunlicher weise sogar drei Mädels aus der Jugendwertung, die mal so nebenbei einige Boulder mehr abhaken konnten als die Damen. Hier qualifizierten sich für das Finale Elisa van der Wel, Michelle Leiner, Annika Pidde, Florence Grünewald und Laura Barret. Bei den Herren gab es an der Spitze einen Gleichstand zwischen Dominik Winkler und Philip Ratajczak, auf den Plätzen folgten dann Luke Brady, Johannes Lau und Martin Mayer. Diese zehm durften dann in vier Finalbouldern erneut ihr Können unter Beweis stellen.
    Als Highlight im Finale haben sich die Boulderholics diesmal etwas ganz besonderes ausgedacht. Das Finale wurde im Shoot-Out Modus ausgetragen, so dass am letzten Boulder nur noch zwei Athleten übrig waren. Dieser letzte Finalboulder wurde an zwei gleichen Wänden gespiegelt geschraubt und über dem Topgriff befand sich ein Buzzer, welcher ein Lichtsignal auslöste. Wer als erstes den Buzzer betätigte, entschied das Duell und wurde zum Sieger erklärt.
    Bei den Damen kämpften sich Elisa van der Wel und Annika Pidde bis zu diesem letzten Superboulder vor, nach dem Startsignal überlegte Elisa van der Wel einen Moment zu lange bevor sie einstieg, was Annika Pidde einen kleinen Vorsprung in dem Boulder bescherte, der ihr reichte als erste den Buzzer zu betätigen.
    Bei den Herren konnten sich Dominik Winkler und Luke Brady zum Superboulder durchkämpfen. Hier legete Dominik nach dem Startsignal einen wahren Blitzstart hin und lies seinem Gegner, der zudem noch kleine Probleme mit dem Einstiegssprung hatte keine Chance. Domink wurde so nach 2010 zum zweiten Mal "Boulderholic of the year".
    Im nächsten Jahr wird das Camp4 10 Jahre alt. Wir dürfen gespannt sein, was das Team um die Boulderholics und das Camp4 sich dann einfallen lassen wird um die Boulderholiker quer durch das Land zu überraschen!
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Fotos: Vertical Axis, Sebastian Wittit Bildergalerie starten
Der BoulderholicsCup 2012 wurde gesponsort von:
    Red Chili, Bleaustone, Core, Climax, DMM, Horizont Saarbrücken, Intersport Kohlen, Jung, Millet, Salewa, So Ill, Skyroof

Info: Christoph Gabrysch

Sizilien - San Vito lo Capo - Daimler SG Stern

    Die Anregungen auf "palatinum.info" haben uns, eine Daimler SG-Stern Gruppe, veranlasst, eine Kletterwoche in San Vito lo Capo einzulegen. Air-Berlin flog uns nach Palermo, wir hatten für 7 Personen zwei geräumige Appartments gemietet. Supermarkt und andere Geschäfte waren in 5 Minuten erreichbar. Restaurants mit gutem Preis/Leistungs- Verhältnis. Der Führer Sicily-Rock (GEBRO-Verlag) war ausreichend und zuverlässig.
    Mitte März hatten wir ausgezeichnetes Kletterwetter, bei 12 bis 17 Grad begannen die Tage im Schatten recht frisch. Spätestens am frühen Nachmittag war auch an den West-Expositionen T-Shirt oder Oben-ohne-Klettern angesagt.
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Fotos: Fred Gosert Bildergalerie starten

    Unser Ziel waren gut gesicherte Baseclimbs und dementsprechend konnten wir unser Equipment minimieren auf Gurt, Schuhe, Chalk-Bag, 70 m-Seil und 16 Expresschlingen. Desweiteren beschränkte sich unser Kletterkönnen auf maximal französisch 7a+.

    Mit diesen Vorgaben bietet der 4 km-lange Salinella-Riegel (per Fahrrad erreichbar, in Meeres-Nähe) erstklassisches Sportkletter-Vergnügen für mehrere Wochen. Die sogenannten Erdbeer-Touren lt.GEBRO-Verlag hielten, was sie versprachen. Davon punkteten wir am Fakirella Beach, am Bunker und den Sektoren an der Pietraia und Pineta (beides Nähe Camping)so um die 40 Kletterrouten pro Person. Ich selbst war begeistert von den äußerst scharfkantigen, kleingriffigen 6a, 6b – Routen (Bspl: White Slab + Cha Cha am Anfiteatro).Die hatten weniger gepumpt, es war mehr Technik und Tanzen gefragt und es konnte Keiner stürzen - per Definition: weil man nicht stürzen, durfte wegen der allgegenwärtigen Rasierklingen, davon hat's dutzende Erdbeer-Touren im grauen Fels-Bereich.
    Das orangene Gestein bot eher runde Strukturen. Die waren überraschend, spannend und abwechslungsreich, nämlich die Touren am Torre Isulidda (Red Bull 6a) oder auch im Anfiteatro-Sektor die beiden Erdbeeren „In Summe gelungen 6b“ und „Cat Walk 6c+“. An der Pipeline fanden wir die beiden Sinterstrecken Rosso e Nero (6a+) und Fun to Funky(6b) äußerst geil. Der Hammer waren die Routen an der Grotta del Cavallo. Die beiden Sinter-Touren Melchiorre(6b) und Baldassarre(6b+) waren für uns ein wirkliches Highlight. Unser Alpha-Kletterer glänzte dort in der Gaspare (7a).
    Martin konnte dann auch im 7km entfernten Crown of Aragon punkten; gemeinsam mit dem Kletterführer vergab er das Prädikat "A MUST!" für die 7a + SGAMONE. Die Routen sind dort i.d.R. überhängend und daher war die Chiappotte 6c der dazugehörige warm up. Im linken Bereich gabs dann doch noch die Sugar Daddy 6b und der rechte Nachbar 6b+ als "one of the rare vertical routes". Für uns waren dann die anderen Klettergebiete Cinema Paradiso oder auch an der Never Sleeping Wall eher zu schwer.

Unser Fazit:

    Gelungener Kletterurlaub mit vielen potentiellen Traumtouren.
    Im Vergleich zum Vorjahresurlaub im türkischen Geyikbayiri würden wir San
    Vito vorziehen.

Text und Bilder: Fred Gosert

Anmerkungen zum Bouldergebiet Kalmit

Bouderer in "Chakra"
Foto: Der Allgäuer Christoph Finkel bouldert „Chakra“ Fb.7c im Energiezentrum / Haardt, Archiv palatinum.info
    Das Bouldergebiet liegt direkt im viel beworbenen Premiumwanderweg "Pfälzer Weinsteig".
    Dadurch wird das Felsenmeer zusätzlich zu den schon hinreichend bekannten Naturschutzaspekten zu einem sehr sensiblen Bereich.
    Für viele Premiumwanderer sind die Boulderer schlichtweg eine absolut unbekannte Spezies. Entsprechend wenig Verständnis bringen sie für Matratzen, Hängematten, lautstarke Anfeuerungen und sonstiges Geschrei, großflächig verteilte Ausrüstung usw. im Naturpark Felsenmeer auf.
    Die weißen Flecken und Zeichnungen (tickmarks) an den Felsen werden als Vandalismus aufgefasst.
    Das Biwakieren zwischen den Felsen sowie das Übernachten auf dem Kalmitparkplatz müssen ein absolutes "no go" sein.
    Sollte kein "No Footsteps" bzw. ein dezentes Bouldern auf der Kalmit zu Normalität werden, ist das nächste Pfälzer Bouldergebiet bald Geschichte.
    Auf ALLE, auf jeden Einzelnen von uns Felsliebhabern kommt es an!

Rainer Scharfenberger und Silka Pierson


Aktuelle Felssperrliste Südpfalz


Sperrliste Südpfalz, Stand April 2012
    Aus Naturschutzgründen werden Kletterer und Wanderer aufgefordert, die folgenden Einschränkungen zu berücksichtigen. Ergänzend zu dieser Liste erfolgt bei den zeitlich befristeten Sperrungen eine Beschilderung vor Ort. Bei Unstimmigkeiten zwischen Liste und Schildern sind die Schilder maßgebend!

Vollsperrungen
Folgende Felsen sind zur Zeit nicht zu beklettern, bzw. deren Umfeld nicht zu betreten:

  • Bavariafels (Wilgartswieser Rauhfels)
  • Buhlsteinpfeiler
  • Dingentalturm (Massiv)
  • Dingentalturm
  • Dürrensteine (Maria und Friedrich)
  • Durstigfelsen (Ludwigshafener Turm und Landauer Turm)
  • Eppenbrunner Altschloßfelsen Nordöstliches Massiv
  • Eppenbrunner Altschloßfelsen Ottoturm
  • Eppenbrunner Altschloßfelsen Wilhelmturm
  • Eppenbrunner Altschloßfelsen Jeanturm
  • Eppenbrunner Altschloßfelsen Südwestliches Massiv
  • Eppenbrunner Altschloßfelsen Eppenbrunner Turm
  • Eußerthaler Krappenfelsen (Hauptgipfel)
  • Eußerthaler Krappenfelsen (Mittelgipfel)
  • Eußerthaler Krappenfelsen (Westgipfel)
  • Glasfelsen Neyturm
  • Glasfelsen Schlemmerturm
  • Hülsenfelsen
  • Kastellfels (Rumbachplatte)
  • Krähenstein
  • Lattenteichfelsen (Westgipfel und Ostgipfel)
  • Leberstein
  • Pferchfeldfelsen (Massiv-Nordwand, Pferchfeldturm, Massiv-Südwand)
  • Rappenwand
  • Retschelfelsen (Hauptgipfel, Doppelgipfel, Retschelgrat)
  • Rödelstein
  • Rötzensteinpfeiler
  • Rotzollwand
  • Ruppertstein
  • Schönauer Hirtsfels
  • Steinbruch Lambrecht
  • Steinbruch St. Martin
  • Westliche Kesselwand
  • Winterbergfelsen (Winterbergturm, Östliches Massiv, Hauptmassiv)

Teilsperrung
Für folgende Felsen herrscht zur Zeit eine gesonderte Regelung:

  • Asselstein
    Gesperrt: Gipfel und Südseite zwischen "Westwand" und "Wilde Jagd"

Sonstiges
Unabhängig von den zeitlichen Einschränkungen besteht für die folgenden Felsen eine sonstige Einschränkung

  • Bänderfels (gesperrt ist der Kaiserweg)
  • Heufelsen Hauptgipfel (gesperrt sind alle Touren incl. ihrer Varianten von der "grünen Wand" bis zur "Direttissima")
  • Schafsfelsen Schandarie - Holderturm (gesperrt ist der Gipfel der Schandarie)

Info: PK

 

Bouldergebiet Haardt – Absolutes Chalk-Verbot !!!!!

Boulderer an einer Traverse
Foto: Kai Richelsen
  • Hier nochmal der dringende Aufruf, im Bouldergebiet Haardt bei der Lindemannsruhe das Chalken zu lassen!!!
  • Im Jahr 2005 hatten wir, die PK und umliegende DAV-Sektionen zur Putzaktion im Bouldergebiet Haardt oberhalb von Bad Dürkheim aufgerufen. Die Felsen waren von einer Sperrung bedroht. Seit der Putzaktion (siehe http://www.palatinum.info/news0705.shtm + http://news.climbing.de/das-bouldergebiet-haardt-braucht-einen-sommerputz/) ist absolutes Chalk-Verbot am Heidenfels/Haardt. Scheinbar hatten sich bis dato alle an das Verbot gehalten. Schilder im Gebiet weisen ausdrücklich auf die Situation und die paar Regeln hin. Beratungsresitente Boulderer hielten sich offensichtlich nicht an die Vereinbarung. Also Jungs & Mädels, lasst an der Haardt das Chalken sein, wenn wir/ihr dieses schöne Gebiet zum Bouldern erhalten wollt.

Zur Erinnerung:
Bundesweiter Boulder-Appell verabschiedet
Appell zum naturverträglichen Bouldern (Boulderappell) der Bergsport- und Kletterverbände in Deutschland

  1. Lokale Regelungen und gesetzliche Vorgaben beachten.
    Anpassung Pfalz:
  2. Magnesia sparsam einsetzen, Tick-Marks und Chalkspuren wieder entfernen. Magnesiaverbote in Bouldergebieten einhalten.
    Anpassung Pfalz:
  3. Zum Schutz der Wildtiere die Bouldergebiete vor Einbruch der Dunkelheit verlassen. Kein „Nachtbouldern“ mit Lampen oder Scheinwerfern.
  4. Keine gesperrten Wege mit PKW befahren, rücksichtsvoll parken. Wenn möglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen oder Fahrgemeinschaften bilden.
  5. Rücksichtsvoll mit der Natur und der Umgebung umgehen, Lebensräume von Pflanzen und Tieren bewahren. Kein Feuer schüren, keinen Müll zurücklassen und Lärm vermeiden. Ausrüstung nicht vor Ort lagern.
  6. Neue Bouldergebiete mit den Naturschutzbehörden, den Eigentümern und ggf. sonstigen Interessengruppen (z.B. Forst, Jagd) abklären.
  7. Stark bewachsene Felsen nicht erschließen, geschützte Felsvegetation erhalten. Kein flächiges Entfernen von Bewuchs. Gehölz nicht ohne Einwilligung des Eigentümers entfernen.
  8. Boulder nicht mit Namen beschriften. Einzelne Markierungen müssen dezent angebracht werden und mit den regionalen Absprachen übereinstimmen.
    Anpassung Pfalz:
    • In der Pfalz erfolgt keine Markierung der Boulder.
  9. Keine Griffe oder Tritte manipulieren oder hinzufügen.
  10. Regionale Absprachen zu Veröffentlichungen beachten.

Erarbeitet von der Kommission Klettern und Naturschutz des DAV und den Kletter- und Bergsportverbänden,
verabschiedet durch das DAV-Präsidium im Mai 2011


Chalken oder nicht Chalken – Ist hier nicht die Frage!
Praxistest der Chalk-Produkte von Skylotec

 

Chalk Ball
Foto: Skylotec
  • Chalk, genau genommen Magnesiumcarbonat, hilft uns Climbern den Fingerschweiss hygroskopisch aufzusaugen um damit den Grip an kleinsten Furzgriffchen und abschüssigsten Slopern zu verbessern.
    John Gill, eine Bouldergottheit aus USA, hat nachweislich das Chalk beim Klettern und Bouldern schon in den 1950er Jahren eingeführt. Heute kauft man es in Blockform, gebrochen in Tüten, fein pulverisiert (davon würde ich abraten) oder auch in Form von Liquid Chalk.

    palatinum.info hat sich die aktuellen Chalk-Produkte von Skylotec angeschaut und sie im praktischen Einsatz getestet.

  • Zum Artikel

Lässiger Ruhepunkt – No Hand in „Roby Present“
Manolo Zanolla klettert „Roby Present“ 8c+/9a
Foto: Paolo Calza – Manolo Zanolla klettert „Roby Present“ 8c+/9aBild vergößern
  • Manolo (mittlerweile 54) zeigt in dieser 8c+/9a Tour (11.Grad) in der Pala/Dolomiten mal einen wirklich lässigen Schüttelpunkt, den wir euch nicht vorenthalten wollen.

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