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Archiv März 2011...

Windstein offen


  • Am Windstein und am Hohenfels im Elsass darf wieder geklettert werden. Sie sind beide wieder offen.

Info: Pierre Wetta

 

Rezension „Teufelswand - Die Tragödie der Unterkircher-Expedition am Nanga Parbat (Gebundene Ausgabe)” von Walter Nones & Simon Kehrer 2010


Buchtitel

„Juli 2008:
Karl Unterkircher, »der neue Stern am Bergsteigerhimmel« (Hans Kammerlander), und seine beiden Kameraden wagen eine neue Route durch die gigantische Nordwand des Nanga Parbat, dort, wo sie am steilsten ist. Am zweiten Tag in der Wand stürzt Unterkircher in eine von Neuschnee verdeckte Gletscherspalte fünfzehn Meter tief in den Tod. Für Simon Kehrer und Walter Nones bleibt nur ein Ausweg: Sie müssen ihren Expeditionsleiter und Freund zurücklassen und die Flucht nach oben antreten. Abgeschnitten von der Außenwelt und doch im Fokusder Medien, die einem fassungslosen Weltpublikum in Echtzeit berichten, beginnt ein neun Tage dauernder Kampf gegen Eiseskälte, Lawinen und quälende Schuldgefühle.“


    Nones & Kehrer beschreiben den Ablauf der Expedition zum Nanga, die Unterkircher auf einer neuen Route durch die Rahkiot-Nordwand plante. Verwirrend finde ich, dass die einzelnen Kapitel im Buch abwechselnd von Kehrer & Nones ohne Namensnennung am Kapitelanfang verfasst wurden. Kehrer schreibt in dem Buch mit dem Sprachstil eines Teenagers – naiv und mit einer recht kindlichen Ausdrucksweise – das wird aber zum Ende hin besser. Die Texte von Nones sind interessanter. Malik legt mit dem Buch und der eigentlichen Geschichte nur 180 Seiten Text vor. Dazu kommt das Interview mit Unterkirchners Frau und eine Nanga-Chronik. Das ist für Malik-Bücher wenig, dafür wurde dickeres Buch-Papier verwendet. Nach Unterkirchners Absturz in die Spalte, scheint die weitere Begehung – die Flucht nach oben - aber eher ein normaler Aufstieg ohne Zwischenfälle gewesen zu sein, weniger ein Kampf gegen Kälte und Schuldgefühle. Es geht wohl eher um eine Gegendarstellung beider Autoren, zu dem, was die Medien im Jahr 2008 präsentierten und von einer dramatischen Bergung beider Bergstieger berichteten, obwohl die zwar von italienischen Kollegen gut organisiert, aber wohl eher unnötig war, da Nones & Kehrer auch aus eigenen Kräften hätten zurückkehren können. Essensvoräte gab es laut Kehrer ausreichend, Schuld musste sich auch keiner selbst zuweisen – der Absturz Unterkirchners wird als Unfall bezeichnet und ist daher weniger auf einen Fehler aller Beteiligten zurückzuführen.

    Interessant fand ich, dass Unterkircher schon im Vorfeld spürte, dass irgendetwas nicht stimmte. Die innere Stimme von Karl, die ihn vor dem Unternehmen gewarnt hatte: Er sprach von Angst und von Rückkehr. Die wirkliche Tragödie erlebt Unterkirchners Frau, die mit 3 Kindern zurückbleibt, obwohl sie das Tun und die Träume ihres Mannes jederzeit unterstützt hat, in dem Wissen, was Bergsteigen an Risiken birgt. Emotional und traurig ist das Interview mit Silke Unterkircher und vor allem der Verlust des Vaters für die Kinder. Er hätte vielleicht doch auf sich selbst hören sollen und erst gar nicht einsteigen sollen – werden die Kritiker sagen. Alle anderen sagen: Er ist bei dem gestorben, dass er am meisten geliebt hat.

    Anmerkung der Redaktion:
    Ein Autor von Teufelswand, Walter Nones, verunglückte zwei Jahre später im Herbst 2010 tödlich am Cho Oyu . Auch er hinterlässt eine Frau und zwei Kinder.
    http://www.stol.it/Artikel/Chronik-im-Ueberblick/Lokal/Walter-Nones-am-Cho-Oyu-verunglueckt-Koennen-ihn-nicht-mehr-umarmen

    palatinum.info Wertung:
    3 von 5 Sternen

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Boulderholics Cup 2011 – Die Sause ging in die zweite Runde


Clip: Nicolas Altmaier

    Der Boulderholics Cup 2011 war wieder ein voller Erfolg! Die Wettkämpfer kamen nicht nur aus der Region, zum Teil wurden Anfahrten von bis zu 250 km nicht gescheut um zu sehen, was das Team Boulderholics/CAMP4 an die Wand gezaubert hatte. Ein Highlight war hier natürlich die Eröffnung des neuen Wandteils im Boulderbereich des CAMP4, der mit knapp 200m2 nochmals genügend Fläche zum Austoben bot.

    Pünktlich um 11 Uhr fiel der Startschuss für die Qualifikation, in der 100 frische Boulder auf die Wettkämpfer warteten, die es zu bewältigen galt. Hierbei wurde der bereits bekannte BAZ Modus angewandt, so dass man nicht alle Boulder klettern musste um ins Finale der besten 5 zu kommen (Jeder Boulder 1000 Punkte, geteilt durch die Begehungen; Bsp. 1 Boulder hat 4 Begehungen, jeder Wettkämpfer bekommt 250 Punkte). Dadurch, dass die Boulder diesmal in der ganzen Halle verteilt waren und auch in der großen Halle selbst einige Boulder geschraubt wurden verteilten sich die ca.210 angereisten Boulderer sehr gut und es kam nur selten zu Schlangen vor den Bouldern.

    Nach 6,5h Qualifikationszeit wurden dann die Scorecards abgegeben und die Athleten konnten bei einem Feierabendbier die Feuershow des Duos "Faszination Feuer" genießen.

    Im Finale wartete dann nochmal ein Highlight auf die Finalisten. Neben vier "gewöhnlichen" Bouldern, liefen 2 Boulder über frei von der Decke hängende Würfel in verschiedenen Größen. Hier galt es dann nicht nur den eigenen Körper, sondern auch die schwingenden Würfel unter Kontrolle zu bringen. Das Finale wurde im Shoot-Out-Modus durchgeführt, was bedeutet, dass nach jedem Boulder der schwächste Finalist leider nicht weiterkommt. So bleiben am letzten Finalboulder, dem dritten, nur 3 Boulderer übrig. Diese waren bei den Herren Luke Brady, Gregor Busch und Martin Mayer, bei den Damen Patricia Schanne, Lena Feind und Laura Barret. Am Ende konnten dann Martin Mayer und Laura Barret den Wettkampf für sich entscheiden und dürfen sich nun Boulderholics of the year 2011 nennen.

    Das gesamte Team vom CAMP4 und den Boulderholics bedankt sich bei allen Wettkämpfern und natürlich bei allen Sponsoren ohne die, so ein Cup nicht möglich gewesen wäre!!

    Wir sehen uns dann 2012!

    Der Boulderholics Cup 2011 wurde unterstützt von:
    3D Climb, Bergfreunde.de, Boreal, Blockwerk Mainz, Boulderhaus Heidelberg, CAMP4, CB Kletterwände, Climax, ClimbX, Core, DMM, Häkel Onsight, Horizont Saarbrücken, Intersport Kohlen, Karlsberg, Monkee, Panico, Red Bull, Red Chili, Rocklands St. Wendel, Skyroof, So Ill, VerSys, Vertical Extreme, xXx Sports

Info: Boulderholics

Unfall am Jungturm


  • Am Jungturm bei Annweiler ist ein Kletterer aus 15m Höhe auf dem Boden eingeschlagen.
    Route: Kirschnerweg (Normalweg, 4+). Mehrere Keile/Friends scheinen nicht gehalten zu haben. Ob es wegen einem Griffausbruch passiert ist, war unklar. Dem Verunfallten wünschen wir gute Besserung.
 

Westphal in Bleau

Kletterer in
Foto courtesy of iclimbbrocks Bild vergrößern
  • Julius Westphal gelang bei einem Short Trip nach Bleau das Lamprecht Dach „The Maxx“ Fb.7c+.
 

Sperrungen in den Nordvogesen


Zurzeit gibt es folgende Einschränkungen in den Nordvogesen:
  • Windstein: Gesperrt vom 16.2 bis mind. 15.3 bei Brut bis 1.7
  • Rocher du canal: Teilsperrung vom 1.2. bis 15.7.
  • Falkenfels: Teilsperrung
  • Krappenfels Lutzelbourg: Gesperrt vom 1.2. bis 1.7.
  • Krappenfels Haberacher und Rappenfels: Gesperrt vom 1.2. bis 1.7.

Info: Pierre Wetta - esclade alsace - PK

 

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