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Archiv März 2010...

Bouldernews


  • Christoph Gabrysch boulderte in der Pfalz am Haka-Block, „Auf den letzten Drücker“ Fb.7c+
  • Martin Meyer zog in Bleau „Neverland“ Fb.8a, „Berezina-Carnage assis“ Fb.8a und „Le mandarin“ Fb.8a.

Info: C. Gabrysch

Hard Moves

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  • Als strikte Wettkampfgegner berichten wir gewöhnlich nur selten über irgendwelche Plastik-Veranstaltungen in Germany. Einfach zu boring, meinen wir ! Das übernimmt ja schon in Hülle & Fülle die einschlägige Fachliteratur, gerade im aktuellen Heft.
    Was jetzt aber die boulderholics über die Hard Moves zu berichten haben, finden wir interessant und verlinken mal zu einem netten Artikel, der vermuten lässt, dass die Halle bei den Hard Moves gedampft hat.
    Der eigentliche Grund für die Verlinkung ist aber unser Alt-Freund Gregor Jäger.
    O-Ton: „Dass du alter Sack überhaupt noch boulderst und den Lemmings mal gezeigt hast, wo de Vadder de moscht holt, macht Mut und freut uns...Klasse, Gregor."

Hard Moves Finalergebnisse

    Am vergangenen Samstag lieferten die Elite Teams aus 10 Hallen in Deutschland ein packende Show im Bouldertal ab. Es wurde gerissen, gesprungen, geblockt und gerockt. Am Ende standen die Locals aus Wuppertal auf Platz 1. Das Team aus Zweibrücken, mit kräftiger Boulderholics Unterstützung, landete auf Platz 3.
    Hier der offizielle Bericht der Organisatoren:

„Hardmoves Boulderleague 2010“

    In einem fulminanten Finale mit einer großartigen Show ist am Samstag, den 6. März die 1. „Hardmoves Boulderleague“ zu Ende gegangen. Insgesamt 1065 Teilnehmer haben sich in der ersten Auflage in der von Climb-Inn, Tobi Reichert und Jonas Bauman konzipierten Boulderleague, beteiligt.
    Am vergangenen Samstag kam es dann zum großen Showdown der besten 1o Teams in Wuppertal. Die teilnehmenden Kletter- und Boulderhallen schickten ihre besten 7 Jungs und 3 Mädels plus Fanclub nach Wuppertal ins DAV Kletterzentrum Wupperwände.
    Um 14.00 Uhr begann die Qualifikation an 40 von Jonas Baumann und Tobias Reichert geschraubten Boulderproblemen. Die Lautstärke nahm immer mehr zu und die Chalkwolken in der Luft ließen beim betreten der Halle bereits erahnen was sich im Boulderraum abspielte. Hier wurde um jeden Punkt gerungen und gekämpft. Die Teams peitschten sich untereinander nach vorne um einer der begehrten 4 Superfinalplätze zu erlangen.
    Um 19.00 Uhr war Schluss in der Qualifikation. In das Superfinale hatten es die Teams aus Köln, Hannover, Zweibrücken und Wuppertal geschafft. Lange Zeit zum atmen und verschnaufen blieb den Teams jedoch nicht. Nach Bekanntgabe der Ergebnisse mussten die Teams sehr schnell ihre 4 Endgegner festlegen, die für sie die Punkte in der Finalshow einholen sollten. Schnell wurde noch taktiert und eine Strategie ausgearbeitet für das von Jonas und Tobi akribisch vorbereitete Finale.
    Um 20.25 gab es kein Halten mehr. Was sich danach in der Halle abgespielt hat wird Geschichte schreiben in Deutschland. An 6 Finalbouldern mussten die Endgegner in einer schnellen Show zeigen was sie drauf haben. Angepeitscht und angeschrien von ca. 300 Fans in der Halle ging es in den Endkampf. Als Gregor Jäger, als ältester Starter in seinem letzten Versuch war, hielt es die Zuschauer nicht mehr auf den Sitzplätzen. Die Lautstärke erreichte neue Dimensionen und muss zu enormen Rücken-und Aufwind bei Gregor geführt haben.
    Die ganze Show fand in dem Hangelboulder an beweglichen und frei hängenden Elementen seinen Höhepunkt. Die Begeisterung kannte keine Grenzen als Felix aus Hannover, mit Krampf im Finger, einarmig hängend, von Gregor Jäger behandelt wurde. Der Fairplaypreis geht definitiv nach Köln.
    Am Ende siegte das Team aus Wuppertal vor Hannover (Durchschnittsalter 17,25 Jahre und Zweibrücken. Köln belegte verletzungsgeschwächt den 4. Platz.
    Die Party danach ging bis 3.30 Uhr und die feiernden Berliner aus dem Kegel (5. Platz) wurden sprichwörtlich als letzte aus der Halle gekegelt.
    Jetzt schauen wir schon nach vorne und planen die Hardmoves Boulderleague 2011. Ein solch großartiger Event schreit nach Fortsetzung und internationalem Format.

Info:boulderholics.de - C. Gabrysch

Schwarzwald Bildatlas presenting Pics by AlexW – Press Release

Cover des Dumont Schwarzwald Altas
  • Der neue Bildatlas Schwarzwald - Norden vom Dumont Verlag, der jetzt im März in den Handel kam, zeigt 3 Kletterbilder aus dem Schwarzwald, photographed by Alex Wenner.

Nachruf Ralf Maier

Ralf Maier

Fotos: Archiv Ralf u. Jürgen HerrmannBilderrgalerie starten
  • Manche Nachrichten will man nicht wahrhaben. Sie lassen uns hilf- und fassungslos zurück. Am 16.02.2010 starb Ralf Maier nach einem Eissturz in der Nähe von Chamonix. Zusammen mit einem Freund war er auf Schneeschuhen unterwegs, als sich über ihm eine Eisplatte löste und ihn erschlug. Eigentlich kannte ich ihn zu kurz, um ihm mit diesen Zeilen gerecht zu werden. Da mich mit Ralf einige sehr schöne, chaotische und intensive Erlebnisse verbinden und ich ihn sehr schätzen gelernt habe, will ich es dennoch versuchen.
  • Bildergalerie ansehen

    Ralf wurde am 23.04.1969 in Heilbronn geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend im benachbarten Öhringen. In Ulm studierte er Chemie und Mathematik auf Lehramt. Nach seinem Referendar in Singen ging er nach Pforzheim und von dort weiter nach Karlsruhe. Von 2003-2008 zogen er zusammen mit seiner Frau Kirsten nach Genf. Während dieser Zeit lehrte er an der Deutschen Schule. Danach kehrten sie nach Karlsruhe zurück.

    Seine Zeit als Kletterer begann schon mit 14 Jahren im Hessigheimer Klettergarten. Bereits 1989 kletterte er mit Ecografie im Verdon seine erste 8a+. Doch nicht nur das Sportklettern und Bouldern waren ihm wichtig. Auch die Berge mit den hohen Wänden zogen ihn an. In den Alpen beging er viele Extremklassiker, wie die Gletschersinfonie am Kleinen Wellhorn, Caminando an den Wendenstöcken oder die Moderne Zeiten an der Marmolada. Auch gelangen ihm einige Viertausender, viele Nordwände und Eisfälle.

    Doch es ist nicht allein der Kletterer, der uns fehlt. Sondern es ist der Verlust eines lebensfrohen, offenen Menschen, dem Kochen, gutes Essen, guter Wein, die Musik und seine Freunde überaus wichtig waren.

    „Live’s to short to drink bad wine“ sagtest Du immer. Ich kann nur sagen: “ Your live was to short for us all”.
    Jürgen "Jogi" Herrmann

  • „Kollege“, sagtest du nicht zuletzt, dass wir beide im Frühsommer in den Dolos antreten um ein paar, O-Ton du:„Bruchhaufen“ zu klettern ? Der 16. war ein schöner Tag in den Alpen. Sonne, blauer Himmel, eigentlich alles gut. Zitiere ich Fenslau mit seinem „Near dark – Heute ist ein guter Tag zu sterben“ - war der Tag zu gut. Mensch Ralf, hattest du doch schon alle Aufgaben auf unserem kleinen Planeten erledigt?
    Alex Wenner

Schwerverletzter bei Kletterunfall


  • Ein Kletterer ist im Pfälzer Wald von einem Felsen abgestürzt und schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich gestern Nachmittag bei Hauenstein. Ursache war offenbar ein Kletterfehler des Mannes. Nach Angaben der Polizei stürzte der 34-Jährige etwa acht Meter in die Tiefe. Sein Begleiter alarmierte die Rettungskräfte, ein Hubschrauber brachte den Mann daraufhin in ein nahe gelegenes Krankenhaus.

Info: SWR

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