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Archiv Januar 1013...

Kleine Raboutou klettert 8c

  • Schaut euch mal das Video an, klasse Video, mit einer klasse Darstellerin, die Kleine hat neulich mit 11 eine 11- geklettert.

    Die Mutter, Robyn Erbesfield, und der Vate,r Didier Raboutou, zählten beide in den 80ern zu den absoluten Spitzenkletterern weltweit.

A fresh view on climbing – European Climbing mag aus Austria steht da

Climax Covers
Foto: Climax Bild vergrößern
  • Seit 2007/2008 gibt es das Magazin bereits, jahrelang haben wir deren Tun und Werken mikroskopisch genau beoabachtet. Jetzt ist es soweit: wir stellen's kurz vor.

    Nein, nicht deswegen! Es gibt aktuell keinen Artikel von AlexW oder von unseren palatinum friends, aber das Mag ist Porno, porno pur aus Austria. Das Heft trifft den Nagel auf den Kopf, hier nagt nicht der Zahn der Zeit. Kein mir bekanntes deutschsprachiges Klettern-Magazin der letzten Jahre ist an der Szene so nah dran wie Climax. Die Artikel sind super recherchiert, es gibt Unmengen an sehr guten cooles Fotos, sehr lustigen und ernsten Geschichten, manche Geschichten sind absurd, krank und genau das macht das Magazin aus. Junge Shooter kommen da genauso zu Wort wie Altstars aus den 80-zigern und 90er Jahre, die product Tests sind kreativ und lustig formuliert, die Burschen in der Climax Redaktion habens drauf, die Sprache ist Klasse. So genug des Lobes, leider erscheint es nur 3x im Jahr, aber wir können warten.

    Wer´s noch nicht kennt, hier gehts direkt zur Bestellung: www.climax-magazine.com

    Zudem gibt es das Mag in ausgewählten Zeitschriftenläden in Deutschland frisch aus der Presse, z.B. an großen deutschen Bahnhöfen.

    Wer sich die neueste Ausgabe 16 kostenlos sichern möchte, jup: Wir verlosen ein niegelnagelneu eingeschweisstes Exemplar. Schreibt uns was nettes. Einsendeschluss ist der 04.02.13.
    Der Rechtsweg ist und war ausgeschlossen.

    Frage:
    palatinum gibt es nun seit 11 Jahren – wir haben immer weniger Zeit, d.h. wir schreiben daher auch immer weniger über aktuelle Begehungen zu Boulder/Touren. Welche News, Interviews, Artikel, Bilder-Stories wünscht ihr euch? Würdet ihr palatinum.info gerne auch auf iPhone/Android/iPad lesen? Kritik ist auch willkommen. Schreibt an info@palatinum.info. Bitte schickt eure Lieferadresse im mail mit, wer das vergisst, bekommt trotz seiner tollen Idee kein Mag.
    Wir verwenden eure Email-Addis und Adressen nicht für Werbung und verkaufen sie selbstverständlich auch nicht weiter.

Plan 13 – Ein neue Kurz-Story von AlexW

Alex am Rande des Wahnsinns
Foto: Archiv AlexW
  • Ein ganz gewöhnlicher Tag im Leben von Alex.
    Es geht um die Kletter-Medienwelt und um einiges mehr.
    Viel Spass.

    Story lesen

Interview mit Hans Laub –Kletterpionier aus der Südpfalz

Hans Laub und Alex Wenner
Foto: Archiv AlexWBild vergrößern

  • Hans Laub & Alex Wenner – Pirmasens Dez. 2012 – Die Buchseite ist aus Reinhard Karls Klassiker „Zeit zum Atmen“ aus dem Limpert Verlag 1981 und zeigt eine seiner Toptouren von 1960 – Die Bogenverschneidung 7- an den Drei Felsen – Im Bild, das um die Welt ging, klettert Richard Mühe die Tour von Hans Laub-

    AlexW hat sich mit Hans im Dezember, pünktlich vor Weihnachten, mit ihm über „Alte Zeiten“ unterhalten. Hans, eine lebende Kletterlegende in der Pfalz, mittlerweile 84, erzählt aus der Erstbegehungszeit seiner Toptouren vor und nach dem 2. Weltkrieg und über die Entwicklung im Pfälzer Hakenstreit Ende der 70ger und in den 80ern. Unbedingt lesenswert!

    Zum Hans Laub Artikel


TOP-EVENT im März in der Pfalz - Für alle VORMERKER - Diavortrag von Hans Laub


Hans Laub klettert die „Comici“ an der Großen Zinne Nordwand - Dolomiten
Foto: Archiv Hans Laub

  • Wann?
    9. März 2013, 19:30 Uhr
  • Wo?
    Bärenbrunnerhof, Schindhardt

    Wolfgang Gräder hat im Bärenbrunnerhof einen Vortrag von und mit Hans Laub organisiert.

    „Abenteuer Fels – Alte Routen“

    Im Fokus des Vortrags stehen Bilder von seinen Erstbegehungen. Das sollte man definitiv nicht verpassen meine Damen & Herren.

Philipp Gerner klettert Pfälzer Psycho-Tespiece „Nordpfeiler“ - Asselstein

Rainer Scharfenberer klettert „Wilde Jagd“ 8- am Asselstein, die Kante links vom Nordpfeiler.
Foto: Alex WennerBild vergrößern

  • Philipp gelang eine Wiederholung des Psycho-Klassikers „Nordpfeiler“ 8/A1 E3 (Schulterstand) am Asselstein von Nöltner/Güllich 1978.

    Da erinnerte ich mich wieder, als er mir das erzählte, was uns Ende der 80er, auch Anfang der Neunziger davon abhielt, den Nordpfeiler vorzusteigen, laut ihm und seinen Informationen, die sich mit meinen nicht decken. Toprope konnten wir , Karli Widder und ich, die Wand spulen, da war kein Zug unsicher oder wackelig, zumindest die Wand vorm Dach.
    Problem war: Damals hatte ich mich mit Thomas unterhalten und der sagte, dass die übers Dach oben zentral ausgestiegen sind (also direkt über „Letztes Geleit“ heute durchs Dach). Unter dem Dach lag kein einizger vernünftiger Keil, eine Schwebe über den 9er rechts ging nicht, den gabs noch nicht. Laut HJC (Nov.12) liegt links Richtung Wilde Jagd ein vernünftiger CAM und auch Helge meinte, da könnte man heutzutage was sichern, um direkt übers Dach zu klettern. Das Dach selbst war damals sehr unsicher, aus einem foothook über der Kante gings an Sloper wackelig zum Top. Genau aus dem Grund hatten wir das als Toprope Begehung abgehakt und den Vorsteig aufgrund 100% wahrscheinlicher Todesfolge bei Sturz ad acta gelegt. Ein Toprope zu installieren war gar nicht trivial, benachbart gab's nix und man musste über den Gipfel ein weiteres Seil, aus der Süd kommend, legen. Philipp ist, so wie vor ihm andere, rechts zum Umlenker der Tour von Jens geklettert, nicht übers Dach. Trotzdem, Glückwunsch zur Begehung dieser historisch interessanten Tour, u.U. auch nicht über den Originalausstieg, die gerade in den 80ern als DAS Pfälzer Horror-Testpiece für Suizid-Gefährdete galt.
  • Update: Wie wir von Philipp erfahren haben, hat vor ihm noch Sebastian Back den Nordpfeiler geklettert.

Ein Wintertag am Eppenbrunner Altschlossfelsen

  • Kletterer besuchen den Altschlossfelsen nur noch selten, zu wenige lohnende Linien gibt es an dem Felsenkamm, der aber schon in den 80ern Ziel war. Mit der Tour „Biwakklemmer“, dem Boulderissdach im unteren 8. Grad, aber mehr noch wegen dem „Powerbär“ 9- am Jean Turm, den Wolfgang Kraus bereits 1979 erstbeging, wurden die Felsen unter Kletterern bekannt. Damit war Powerbär eine der ersten Touren oder die erste im 9.Grad in Deutschland (Sautanz/Franken, Chasin/Franken oder Schulterweg im Ith kamen später). Heute fehlen im Powerbär die Ringe, abgezwickt, und die benachbarte „Mimikry“ 8- schimmelt auch immer mehr zu. In den 90ern, bevor Trinh-Tieu das Klettern an den Nagel hängte, beging er mit dem Rissdach „Fantasme a Gorets“ eine selbst abzusichernde 8a+ (10-) im südwestlichen Teil des Felsmassivs. Jean Minhs Haken wurden von ganz Eifrigen wieder abgesägt, schon bevor er es frei durchklettern konnte. Seitdem herrscht am Eppenbrunner absolutes Erstbegehungsverbot, aber geklettert werden darf noch.
20-30 Minuten dauert es vom Eppenbrunner Spießweiher bis zu den Felsen Wegweiser – Verlaufen – Unmöglich! Groteskes Landschaftsbild Nein, das ist nicht in Utah/USA – das sind die aussergewöhnlichen Strukturen der Schlossfelsen Felsen – Risse - Schluchten und Höhlen Kletterdenkmal „Powerbär“ 9- von 1979! Die Tour verläuft in Bildmitte über die Wand senkrecht über dem Riss In dem Bereich gibts nix zu Klettern Gewöhnliche Gelbflechte Nichts ist so wie´s ausschaut – das ist tatsächlich „Fantasme a Gorets“ 10- von Jean Minh Wald Kontraste Pfälzer Steinmann
Bilder zum Starten der Galerie anklicken

Laurenzoboulderfels – Einschränkungen

Luarenzoboulderfels, Foto: Yann Corby
Foto: Yann Corby

  • Das Bouldern ist nur von 9 :00 bis 16:00 erlaubt.
    Jagdbetrieb außerhalb der Boulderzeiten!


Isabelle Bihr klettert 8c (11-) in Spanien

Isabelle Bihr klettert in La Balme eine 8b+, Foto: Yann Corby
Foto: Yann Corby

  • Mit „Fish Eye“ kletterte Isabelle Bihr ihre erste 8c. Schon in den 90ern war sie gerade im Elsass eine der ganz starken Frauen mit Wiederholungen der 8bs. Ihre bis dato schwierigste Tour war 8b+.

Info: Yann Corby, escalade-alsace.com


Kurz-Rezension “Kalte Kriege – Andy Kirkpatrick”

Buchtitel "Kalte Kriege"
Foto: as-VerlagBild vergrößern

  • Andy Kirkpatrick, geboren 1971, ist ein bekannter Extremkletterer, Buchautor und Bergfilmer aus England. Nach einer schwierigen Jugend in einem Armenviertel der Hafenstadt Hull an Englands Ostküste fand er seine Passion als Kletterer und spezialisierte sich auf härteste Winterbesteigungen und Solobegehungen im technischen Stil in den Alpen, im Yosemite Valley und in Patagonien.

    AlexW:
    „Kalte Kriege ist nicht nur ein brillianter Nachfolger, sozusagen Teil 2 der geplanten Trilogy (Teil 1: Psychovertical – Vorstellung bei palatinum: http://www.palatinum.info/news1111.shtm), er topt nochmal sein Erstlingswerk. Kalte Kriege ist, was alpine Literatur der letzten Jahre betrifft, für mich Referenz. Packend, mit einer unglaublich tollen bildlichen Sprache formuliert, lustig, traurig, schonungslos – er als Familienvater mit Frau immer im Zwiespalt zwischen eiskaltem Abenteuer und Familienidylle. Die große Bühne für sein Leben sind die Berge, meist im Winter. Kirkpatricks Geschichten gehören auch für mich zum Besten und Ehrlichsten, was die derzeitige Alpinliteratur zu bieten hat. Es geht nicht nur wie sonst üblich um Erfolg und Heroismus, sondern ganz stark ums Scheitern, in den Touren und vor allem ums Scheitern seiner Träume.“

    Ganz klar: 5 von 5 Sternen

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