what’s up...
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28.
Juli 2009
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Held der
Dolomiten – Im alpinen Kampf mit der Angst |

Foto: Stand in den Dolos |
- Sommer: Herrscharen von Bergkameraden mit vor Stolz
geschwellten Brüsten und der Bereitschaft notfalls
zu Sterben für ein bisschen Alpenglück ziehen
in den Kampf gegen die Klassiker der Dolomiten. In DAV
Local-Magazinen werden danach Berichte der ganz besonderen
Art verfasst. Beeindruckende Schriften lassen uns erstarren
in Ehrfurcht und Demut. Karl (Anm.d.Red:
Namen geändert), ein Held aus Sachsen, hat
seine Dolomiten-Erlebnisse zu Papier gebracht. Beeindruckend.
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„Wir Sachsen trainieren unsere
Vorstiegsmoral zwar jedes Wochenende im brüchigen
Sandstein der Sächsischen Schweiz. Aber dort gibt
es fast immer die Möglichkeit, aus der Wand zu flüchten.
Wenn die Schlüsselseillänge aber 350 m über
dem Einstieg ist, mit hunderten Klettermetern in den Armen
und einem schwer angeschlagenen Nervenkostüm, welches
bei jedem Blick nach unten immer mehr leidet, hilft kein
Jammern. Die Bohrhaken verwöhnten Plaisirkletterer
der jüngeren Generation sucht man in diesen Routen
vergeblich. (Anm.d.Red:
das glaubst du Karl...)
Mir, muss ich ganz ehrlich sagen, macht diese Kompromisslosigkeit
in den Dolomiten auch sehr zu schaffen. Ein typischer
Dolomitenstand. Allein schon hier dran zu hängen
und Angst zu haben, dass diese Rostgurken im nächsten
Moment abbrechen, wenn sich der Nachsteiger mal reinhängt,
nagt gewaltig an der Moral. Und Stürzen ist schon
ganz und gar verboten!“
(Anm.d.Red: Hat Karl keine Camelots, Rocks ? – Wie
sagte bergsteigen.at
Axel: „Blindes Vertrauen in die vorhandene Haken
zeugt nicht gerade von Sachverstand)
Anm.d.Red: Comici selbst schrieb
mal ähnliche Zeilen:
„Zwei Tage eines wütenden Kampfes haben wir
auf der Kante erlebt, rittlings auf ihr an mikroskopischen
Griffen festgeklammert. Währenddessen verteidigte
sie sich mit wahren Strömen losbrechenden Gesteins.“
Dann schreibt Karl wieder:
„Man kann vielleicht noch den
Helikopter rufen, wenn man ein Handy dabei und Netz hat,
oder man muss eben die Zähne zusammen beißen
und weiter klettern. (Anm.d.Red: Im Alpinen Kampf hilft
oft nur die Flucht nach oben, richtig gedacht Karl.) Und
wenn wir dann endlich oben angekommen sind, dann geht
es oft erst so richtig los. Dann wartet nämlich meist
ein ewig langer Abstieg im steilen, brüchigen Gelände
auf den auch nicht eben leichten Normalwegen.“
(Anm.d.Red: Augen zu und runter ist hier die Devise.)
Ein wahres Trauma schien da Karl befallen zu haben. Wahrscheinlich
hat er das Klettern an den Nagel gehängt oder vielleicht
grinst er sich auch einen, wenn er vor 100 DAV Kollegen
gehobenen Alters seine Erlebnisse im Rahmen eines Lichtbildervortrages
vorträgt und, während ein Raunen der Omas durch
den Saal geht, schon wieder von steilen Flanken, Kluften
und brüchigen Griffen der Dolos träumt.
Courtesy of Karl – dessen Namen wir geändert
haben.
Bild oben:
Comici´s Vermächtniss – Ein Stand in
den Dolos – Karl liegt mit seiner Einschätzung
zu 100% richtig
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24.
Juli 2009
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Alpines
Gedankengut & mehr |
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Jetzt, wo die Alpensaison so richtig am Warmlaufen
ist, machen sich manche Bergkameraden auch Gedanken
zu Bruch, Steinen und Steinwurf im Allgemeinen. Bei
Kletterkollege Joisten im climbing.de Forum machten
wir dazu folgende interessante, anregende und lustige
Entdeckung:
Bergkamerad A sagt:
"Was mich prinzipiell mal interessieren
würde - gesetzt der Fall ihr habt in so einer Route
plötzlich einen größeren Brocken in der
Hand - würdet ihr ihn wieder hinlegen, oder (falls
ohne Gefährdung möglich) runterwerfen? Und wie
macht ihr es, wenn so ein Klotz zwar offensichtlich bei
der nächsten Belastung rauskommen wird, ihr ihn aber
überklettern könnt? Ich hab sie bisher immer
an Ort und Stelle gelassen (vor allem wenn Bäume
in der Nähe sind ist mir das zu heikel - Stein wird
abgelenkt, oder ich übersehe jemanden, oder so),
aber wenn dann jemand mal vorbeikommt der unerfahren und/oder
nervös ist und so ein Riesending unkontrolliert abreißt
ist ja auch keinem geholfen..."
Dazu Bergkamerad B:
"Auf gar keinen Fall runterwerfen.
Nach dem 1. Gesetz nach Newton wird ein Stein, den Luftwiderstand
berücksichtigend, im Schwerefeld des zentralkörpers
nach y= v x t - g/2 x t2 unter Umständen eine Flugbahn
einnehmen, die unverantwortlich gegenüber Mensch,
Tier und Flora ist.
Daher bau ich mit absturzgefährdenen Steinen in Schriesheim
oder anderswo z.B. in den Alpen Steinmännchen, die
a) gut aussehen und b) ähnlich wie Tickmarks zudem
der Orientierung in schwer brüchigem Gelände
dienen. Einziger Nachteil dabei ist das Raum-Zeit-Kontinuum.
Die Zeit, die vergeht, bis der Steinmann steht, verändert
im vierdimensionalen Raum die Laune meines Sicherungspartners
dermaßen, dass Kaffeetrinken nach dem klettern u.U.
ausfallen muss. Demnach musst du persönlich abwägen,
ob du vielleicht doch zukünftig den Stein einfach
runterwirfst, ohne hochwissenschaftliche Gedanken daran
zu verschwenden."
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22.
Juli 2009
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| Ergebnisse
der Dyno-Competition |
Fotos: tmms-Verlag
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- Zum 6. Mal fand auf der OutDoor-Messe in Friedrichshafen
der Edelrid-Highjump-Contest statt, in dessen Rahmen versucht
wird, den aktuellen Weltrekord zu überbieten. Zum
Wettkampf, der vom tmms-Verlag durchgeführt wurde,
traten 19 Teilnehmer an, um die diesjährigen Sieger
zu ermitteln.
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Bei den Herren gewann der Vorjahressieger Peter
Würth (D) mit 2,47 Meter vor Matthias Ruh
(CH) und Simon Bosler (D).
Bei den Damen schaffte die 14-jährige Newcomerin Jania
Kuzbekova aus der Ukraine mit einer Höhe von
1,85 vor Annemarie Stangaciv (RO) und Alexandra Schweikart
(D) auf Rang 1 zu springen.
Als der Zielgriff über 40 cm auf neue Rekordhöhe
von 2,88 Meter nach oben verschoben wurde, scheiterte Peter
Würth, der jedoch noch an einer nicht ganz auskurierten
Sprunggelenksverletzung laboriert. Der aktuelle Weltrekord
liegt bei 2,85 Meter und wurde erst vor 2 Wochen beim IFSC
Bouldering World Cup in Sheffield von Skyer Wekes aus den
USA aufgestellt. |
| Herren
1. Peter Würth (D) 2,47 m
2. Matthias Ruh (CH) 2,44 m
3. Simon Bosler (D) 2,44 m
4. Christoph Gabrysch (D) 2,32
m
5. Ilian Mihaylov (BG) 2,26 m
6. Mariyan Georgiev (BG) 2,26 m
7. Benjamin Sillmann (D) 2,16 m
8. Eric Viold (RO) 2,11 m
8. Joseph Wetzel (D) 2,11 m
10. Alexandro Rigamonti (I) 2,11
m
11. Andrei Mosloc (RO) 2,11 m
12. Moritz Winkler 2,06 m
13. Luis Gerhardt (D) 2,03 m
13. Jan Zima (CZ) 2,03 m
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Damen
1. Jania Kazbekova (UKR) 1,85 m
2. Annemarie Stangaciv (RO) 1,80
m
3. Alexandra Schweikart (D) 1,75
m
4. Selina Beck (D) 1,50 m
5. Emilie Gerhardt (D) 1,50 m
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Info: tmms-Verlag
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Dolomiten – Mont
Blanc |
Ein paar Highlights gab es diesen Sommer schon in den Dolos
und als Dolo Fans müssen wir das posten.
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Foto: Alex Huber
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- Hans Jörg Auer, der Typ, der vor
Jahren den „Weg durch den Fisch“ an der Marmolada
ge"soloed" hat, wiederholte an der Zinne als
erster die Huber Tour „Panaroma“ 11-.
- David Lama kletterte, auch an der Zinne,
„Bellavista“ 11-, sowie „Voie Petite“
8b am Grand Capucin.
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| Mit dem
Fuss im Fels stecken geblieben |
Sah das in etwa so aus?

...oder etwa so? |
- Zu einem kuriosen Einsatz wurde die Bergwacht Bamberg
am Sonnatgnachmittag nach Krögelstein alarmiert.
Ein Kletterer hatte zur Fortbewegung seinen Fuß
in einen Felsspalt gestellt, aber nicht mehr herausbekommen.
Nur etwa 12 Stunden nach einem frühmorgenlichen Einsatz
an der Altenburg waren die Bamberger Bergwachtler wieder
gefordert. Ein 39-jähriger sehr guter Kletterer aus
dem Hessischen war in eine überhängende Route
im 8. Schwierigkeitsgrad an der Ehrbacher Wand bei Krögelstein
eingestiegen. In etwa fünf Metern Höhe über
dem Fandfuß verkeilte sich dann sein Fuß derart
in dem Felsspalt, dass er ihn auch nach vielen Versuchen
und umfangreichen Manövern nicht mehr herausziehen
konnte. So blieb nichts übrig als einen Notruf abzusetzen.
Mit dem Notruf wurde eine umfangreiche Hilfsmaschinerie
in Gang gesetzt. Neben Bergwachtkräften aus Kulmbach,
Bamberg und Pottenstein wurde auch die Ortsfeuerwehr und
sogar das THW für die Stellung schweren Geräts
alarmiert. Letzteres konnten jedoch rasch wieder abbestellt
werden. Auch für die Ortsfeuerwehr war der Fels im
achten Grad alles andere als das geeignete Terrain, allerdings
konnten die Floriansjünger Hammer und Meisel stellen,
mit denen dann ein Bergwachtler den festsitzenden Kletterer
mit wenigen Schlägen wieder befreite.
Dieser war bei der ganzen Aktion ohne jegliche Blessuren
davongekommen und konnte unmittelbar nach seiner Befreiung
seinen Weg durch die Route fortsetzen.
O-Ton palatinum:
...und hat sich der Kollege die ganze
Zeit an diversen Fingerlöchern fixiert bis die Bergwacht
kam, oder ist das direkt am Haken passiert? Jedenfalls
kurios und Respekt allen Beteiligten, die den Vorfall
dann doch so elegant gelöst haben.
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Info: Bergwacht Bamberg
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Pfalz News |
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- Arne Petersen wiederholte „Pampel“,
die in kürzester Zeit zu einer der beliebtesten 8a
Touren in der Pfalz wurde, da dankbar. Nicht weniger dankbar
dürfte „Windjammer“ am Fisch oder „Meister
Petz“ am Luger sein, wobei der Petz die leichteste
der genannten ist. Alle spielen aber in etwa in der gleichen
Liga. 8+ zur Crux, 3m Boulder, fertisch.
- Zudem hakte er die Klan/Bischoff Tour „Purpur“
8a am Trifels ab, die unglaublich gut ist, von der Linie,
von der Athletik, aber noch dankbarer als „Pampel“,
die schon sehr dankbar ist, daherkommt. Purpur dürfte
die mit Abstand beste Erstbegehung in den letzten 10 Jahren
in der Pfalz sein. Da war nur B10 am Buchholz ähnlich
gut.
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Boulderholics-News |
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- Christoph Gabrysch kletterte auf der
Schwäbischen Alb den Bauch „Charisma“
10- und im Elsass „L'arbitraire du singe" 8a.
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Aktuelle Felssperrliste Südpfalz
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- Sperrliste Südpfalz, Stand 09.07.2010
Aus Naturschutzgründen werden Kletterer und Wanderer
aufgefordert, die folgenden Einschränkungen zu berücksichtigen.
Ergänzend zu dieser Liste erfolgt bei den zeitlich
befristeten Sperrungen eine Beschilderung vor Ort. Bei
Unstimmigkeiten zwischen Liste und Schildern sind die
Schilder maßgebend!
Vollsperrungen: keine
Teilsperrungen: keine
ganzjährige Sperrungen
- Bänderfels (Kaiserweg gesperrt)
- Schafsfelsen - Holderturm (Schandarigipfel
gesperrt)
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Info: PK
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