SKYLOTEC High Protection. Best Performance.
Red Chili climbing gear
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von Alex Wenner Sass die Stria – Fanis „Via Ultima Tule“ 7+/8- (7- obl., 250m)
Erstbegehung: Roly Galvagni & Diego Filippi 2008
Art: Spitzenmässige Sportklettertour bei Top Absicherung – Genial zum Einlaufen in den Dolomiten. Kurzer Zustieg, top gesichert, leichter kurzer Abstieg.
Seillängen: 8
Zeit: Vom Valparolapass kommend Richtung Falzaregopass etwa 1 km vorm Pass hinter großem Block am Straßenrand parken und in 10 Minuten zur Wand. Einsteig markiert. In 4 Stunden (Dreierseilschaft) durch die Wand. In weiteren 20 min zum Gipfelkreuz und in 40 Minuten zurück zum Parkplatz über gemütlichen Kriegssteig. Geht auch ohne Umweg übers Gipfelkreuz, dann in 25 min zum Parkplatz direkt absteigen.
Schwierigkeit: 7+/8- in einer Seillänge, meist 7. Grad
Seillängen:
  1. 7 (30 m) – schöne Wandkletterei an Leisten
  2. 7+ (20 m) – Einzelstelle, danach überhängend mit delikatem Aufrichter auf Grasband
  3. 7+ (30 m) – tolle Verschneidung mit Einzelstelle überm Stand
  4. 7 (25 m) – Leistenplatte, danach Riss-Einzelstelle (an der Riss-Stelle kann man, wenn man will zum sicheren Clippen des weit gesetzten Bolts einen CAM 2 reindrücken)
  5. 7+/8- (30 m) – erst leichte aber Dolotypische Verschneidung auf gelbem Keks – danach Traumwändchen auf grauem Topkalk
  6. 7- (30 m) – Piaz und super Plattenquerung auf steiler Platte
  7. 7- (35 m) – fotogener Pfeiler an Henkel, danach Schrofen raus
  8. 4+ (40 m) – Schrofen mit 10m Wandstufe guter Quali in den Schotter raus
Danach 30 m aufsteigen über Geröllhalde und rechts über die Wiese zum Kriegssteig.
Material: Standplätze als auch alle Zwischenhaken in ausreichender Zahl vorhanden – Dolomiten-Plaisir – Keile sind leider gar keine notwendig, obwohl ich in Alpentouren IMMER einen Satz am Gurt baumeln habe, ungünstigerweise. Zusatzgewicht zum trainieren, aber auf der anderen Seite auch beruhigend, falls irgendein Troll Haken entfernt haben sollte.
Topo:

Topo "Ultima Tule"

Ein weiteres sehr gutes Topo gibt's im Topoguide Alpen Band II (Roth/Luzar)

Info: Einsteigen und genießen – schöne abwechslungsreiche Kletterei bei perfekter Absicherung. Wer Ultima nicht on sight klettert, ist selber schuld. Da hat's Henkel  - des is ja unverschämt. Witzig war's an Stand 4. Gerade als ich den Stand verlassen hatte, wurden Flo und Maria durchs Stollenfenster von mit Stirnlapmen equippten Bergsteiger überrascht ...mit „Tsssschaaauuu –ital. = Hallo. Wenn sie nicht fixiert gewesen wären, wären sie sicher vor Schreck die Wand runtergepurzelt.
Fazit: Nach einem eher regnerischen Juli und Anfang August war sich selbst Innsbruck unsicher, wie es weiter geht. Kurz vor Abfahrt ziehen wir einen Tag die Abreise vor, denn das Wochenende soll sehr sonnig werden. Dass sonnig auch mal ungut bedeuten kann, konnte ich mir noch nicht erträumen – die Tage sollten sehr sehr heiss werden – zu heiss. 35°C, windstill in der Wand, dafür kommt nachmittags Schatten rein (also besser nach 14 Uhr einsteigen, falls keine Gewitter zu erwarten sind). Für Flo & Maria war die Ultima, die ich schon mit Fred kannte, eine optimale Einstimmung auf die Dolos. Perfekter Fels, unten luftig, danach nicht mehr so ausgesetzt, da man oft am Stand auf Bändern parkt. Eine tolle Seillänge jagd die andere und der Abstieg ist leicht, das ernste Dolomiten Ambiente fehlt, dafür gesellt man sich beim Abstieg unter jede Menge kreischender Italos, die in Richtung Tal stolpern. Gipfelkreuz ist Pflicht, also den Umweg in Kauf nehmen.

    Bilder zum Vergrößern anklicken (JavaScript einschalten!)

    Schild am Einstieg  Schöner Pfeiler, über den die Ultima läuft Das Team v.l.n.r: Alex Wenner, Maria Thieme, Flo Böckle Lagazuoui Alex klettert die erste Seillänge 7 Flo – Erste Länge Maria – Erste Länge Maria & Flo am ersten Stand Start in die zweite Länge 7+ überhängender Pfeiler in der zweiten Länge Flo kommt nach – 7+ - Maria noch am ersten Stand Flo kommt nach – 7+ - Maria noch am ersten Stand Flo kurz vor dem zweiten Stand - Aufrichter auf das Grasband Alex startet in die dritte Länge – 7+ Super Verschneidung in der dritten Seillänge Maria kommt aus der 4. Seillänge (7) zum Stand Origineller Standplatz – Fenster von einem Kriegsstollen, aus dem ein Italiener „tschau“ rief Alex sortiert das Doppelseil Schlingenstand für Flo- Maria sitzt am Fenster Maria kommt aus der abdrängenden Schlüsselseillänge (7+/8-) in die Platte zum Stand 6. Seillänge (7-) zum Starten der Bildsequenz anklicken Flo in der 6. Länge Maria in der 6. Länge Alex startet in die 7. Seillänge 7- Am Pfeiler der 7. Seillänge Blick zum Lagazoui Flo am Ausstieg  über die Wiese gehts zum Kriegssteig Alex nimmt das stylisch gelbe Skylotec Kabel auf Das Team am Gippel Monte Averau Der eine hält Ausschau nach Feminins, der andere nach Kletterlinien

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