Vom Parkplatz am Sella-Pass in 30 min zum Einstieg
rechts der Schober. 2.5 h klettern, Abseilen über Steger
- Westkante
Schwierigkeit:
7 (3, 5, 7, 6+, 7-, 6+)
Material:
Stände gebohrt, ZH gebohrt + altes Zeuch,
12 Exxen, paar Rocks und Cams, 3-4 Schlingen
Topo:
Topoguide Alpen – Roth
Info:
Einstieg über gestufte Rampe,brüchig
hoch in die Verschneidung (35m, III) Stand an Ring + Bühler.
Links alter Schober Einstieg , rechts weiter in der Verschneidung
über Rampe (alter H), kleiner Cam + Rock zu Stand auf
Absatz (20m, 5). 2m Rechtsquerung zu BH, gerade über
mehrere Haken, oben bisschen linkshaltend hoch zu Stand (25m,
7). Jetzt in ziemlich geradem Verlauf link einer Verschneidung
in angenehmer Wandkletterei zum Gippel (jede Menge BH).
Gedanken: 1 Stunde Fahrt zum Pass – Kotzgefühle,
zuviele Kurven – nette Wiesenwanderung – Einstieg
schrottig schottrig zum Stand – 5er Rampe trieft und
sabbert – dann tolle leistige Wandkletterei auf gelb-orangenem
Fels, oder gelb – meine getönten sun glasses färben
den Blick – Steile nette Wandkletterei bis zum Top,
links über Band zur Westkante und 5x Abseilen
Gedanken:
Tolle Sportkletterroute, wenn man die erste
Schotterseillänge subtrahiert. In der Seillänge
Köpfel + CAM in 10m über Grund in unbrauchbaren
schottrigen Riss versenken und immer Richtung gelber Verschneidung
hochklettern zu Ring + Bühler (aufpassen-brüchig).
2. Länge muss auch nachgesichert werden (was gut mit
Rocks + kleinem CAM geht), da nur anfangs von der Schober
ein verlängerter alter unbrauchbarer Haken zu clippen
ist. Danach steile Traumlänge über Leisten in dem
gelb-orangenem Fels, weniger Lochkletterei als im Topoguide
beschrieben. Ingesamt eine mit Bohrhaken steile und geile
Genuss-Kletterei, die zudem für ihre geringe Höhe
heftig Luft unterm Arsch bietet.
„Via Steger“
Art:
Klassiker – geboltet an den Ständen
- letzte Länge extremly slipery und bis auf den Kantenausblick
nix besonderes!!!
Seillängen:
6
Zeit:
Vom Parkplatz am Sella-Pass in 30 min zum Einstieg
oberhalb der Lokomotive in der Scharte. 1.15h klettern, Abseilen
über die Route, zurück zum Pass (1.15h gesamt)
Schwierigkeit:
V- (III, IV, II, IV+, V-, II)
Material:
Stände gebohrt, ZH gebohrt + altes Zeuch,
12 Exxen, paar Rocks und Cams, 3-4 Schlingen
Topo:
bestes: Mauro Bernardi – Grödner
Führer
Info:
Von der Scharte mittig über Platte gerade
(in schmaler Scharte Haken) 5m rechts der linken Kante zu
Absatz 25m und 10m nach rechts zu Stand an Ring. Über
Rinne + Verschneidung 25m hoch zu Absatz (Cam), dort 5m Querung
nach rechts zu Schuppe und an ihr hoch (8m) zur Kette. 20m
Band nach rechts laufen zu Fixkeil und Haken Stand. Gerade
über Riss (2H), nach rechts zu Riss wechseln (speckig)
und gerade hoch zu Absatz (dort nicht wie ich nach Standhaken
suchen, sondern nochmal 6m Rissverschneidung hoch zu weiterem
Absatz (Stand an Ring.) Erst gerade, dann rechtshaltend hoch
zu 2 H, rechts zur Kante, um die Ecke in ultra-speckige Verschneidung,
H + Bühler, hoch zu Kette. Erst linkshaltend breite Rinne
15m hoch, dann rechts über Stufen zu Schotterplateau,
dort am besten, nicht wie ich Stand an grossem Block, von
dort 30m hügiliges Gehgelände zum Gipfel . Stand
an Block, Buch.
Gedanken:
Wer mit Steger weder verheiratet, verbrüdert,
verwandt oder befreundet war, MUSS die Tour NICHT geklettert
haben. Nur aus Gründen des alpinhistorischen Verständnisses
lohnt ein Ausflug zur Kante. Die Tour bietet wenig spektakuläre
Stellen und wirkt am Ende bisschen fad und unbefriedigend,
da 0.0 Belastung aufkommt. Wir sind spät eingestiegen,
da war zum Glück nix los.