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von Alex Wenner Falzaregoturm – Comici
Art: Klassiker – aber geboltet
Seillängen: 7
Zeit: Vom Parkplatz am Cafe Strobel unterhalb des Falzaregopasses in 30 min. Zum Einstieg, zum Schluss steiler zickzack Schotterhaufen. 2 Std klettern, 1 Std Abseilen und laufen zurück zum Strobel
Schwierigkeit: V (V, IV+, IV+, III, III, IV, II)
Material: Stände gebohrt, ZH gebohrt + altes Zeuch, 6 Exxen, paar Rocks und Cams, 3-4 Schlingen
Topo: bestes: Mauro Bernardi – Cortina Führer
Info: Einstieg über seichte Verschneidung 3m hoch, Rechtquerung 3m zu H, dort gerade hoch in Verschneidung (2 Ringe) zu Absatz. Dort links über Ring, gerade zu Stand (2H) (35m, V). Linkshaltend über Wand, zu grosser Verschneidung, am Ende 2m hohe gelbe Höhle. SH an der Höhlenkante, in Höhlendach Cam 2 (35m, IV+). Knapp rechts des SH über Verschneidung 10m hoch (Ring), 2m Rechtsquerung in weitere Verschneidung, mittig Ring zu Absatz, Stand an Ring (IV+). Rechts auf die Kante und über unverschämte Henkel zu Absatz (35m, III). Gerade so weiter 30m. Dann Wand erst gerade, dann rechts auf die Kante (IV) hoch zu Absatz (30m, Ring). Über Blöcke leicht zum Gippel (Ring). Zum Abseilen Ring auf der Südseite in die Nordseite 15m abseilen auf Pfad (lässt sich locker abziehen, besser wie abklettern), dann an oberem offenen Bügel 25m abseilen, links die Rinne runterlaufen und leicht abklettern (kann auch abgeseilt werden, Ring 5m unterhalb der Scharte an der rechten Wand). Am Ende der Rinne 20m abseilen über Steilstufe, rechtshaltend über Pfad mit leichten Abkletterstellen an 10m Abbruch, abklettern (III). In die Latschen zu Wanderweg zurück zum Strobel (vom Gippel 1 Std)
Gedanken: Extreme Leichtkletterei in hervorragender Qualität am Falzo-Turm. Schwerste Länge (V) ist leider leichter als die leichteste Länge (III) an der Hasse Brandler an der Zinne. Trotzdem wunderschöne, manchmal sogar steile aber wenig exponierte Kletterei – extrem unbefriedigend für Kletterer, die doch lieber anstatt dicken Wadl´n, dicke Unterarme wollen.

Jetzt die Facts:
Gemütliches Frühstück, heute später - Einstieg 9:30, trotzdem kein Stau bei Traumwetter, keiner da, ausser uns – Fred steigt alles vor – extrem windig trotz Sonne am 3.ten und 4.ten Stand - Rekonvaleszenz nennt er es, nach seinem Absturz an der Messner am 2.ten Sellaturm in den 80-zigern – macht er gut – schöner Gipfel – Fred´s Schlinge hängt sich am oberen offenen Abseil-Bügel aus, mal kurz ungesichert steht er völli expo am Abbruch und starrt dem Seil hinterher – zum Glück macht er keinen Abgang – dann dolomitentypischer Abstieg, leicht und schnell die Rinne runter – unten wirds zum runterkralllen für uns zu steil, seilen an betoniertem Ring dann 20m ab. Cappu, wie immer im Strobel....
Kommunikation: „Eyh...“

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