| Art: |
Klassiker – aber geboltet |
| Seillängen: |
7 |
| Zeit: |
Vom Parkplatz am Cafe Strobel unterhalb des
Falzaregopasses in 30 min. Zum Einstieg, zum Schluss steiler
zickzack Schotterhaufen. 2 Std klettern, 1 Std Abseilen und
laufen zurück zum Strobel |
| Schwierigkeit: |
V (V, IV+, IV+, III, III, IV, II) |
| Material: |
Stände gebohrt, ZH gebohrt + altes Zeuch,
6 Exxen, paar Rocks und Cams, 3-4 Schlingen |
| Topo: |
bestes: Mauro Bernardi – Cortina Führer |
| Info: |
Einstieg über seichte Verschneidung 3m
hoch, Rechtquerung 3m zu H, dort gerade hoch in Verschneidung
(2 Ringe) zu Absatz. Dort links über Ring, gerade zu
Stand (2H) (35m, V). Linkshaltend über Wand, zu grosser
Verschneidung, am Ende 2m hohe gelbe Höhle. SH an der
Höhlenkante, in Höhlendach Cam 2 (35m, IV+). Knapp
rechts des SH über Verschneidung 10m hoch (Ring), 2m
Rechtsquerung in weitere Verschneidung, mittig Ring zu Absatz,
Stand an Ring (IV+). Rechts auf die Kante und über unverschämte
Henkel zu Absatz (35m, III). Gerade so weiter 30m. Dann Wand
erst gerade, dann rechts auf die Kante (IV) hoch zu Absatz
(30m, Ring). Über Blöcke leicht zum Gippel (Ring).
Zum Abseilen Ring auf der Südseite in die Nordseite 15m
abseilen auf Pfad (lässt sich locker abziehen, besser
wie abklettern), dann an oberem offenen Bügel 25m abseilen,
links die Rinne runterlaufen und leicht abklettern (kann auch
abgeseilt werden, Ring 5m unterhalb der Scharte an der rechten
Wand). Am Ende der Rinne 20m abseilen über Steilstufe,
rechtshaltend über Pfad mit leichten Abkletterstellen
an 10m Abbruch, abklettern (III). In die Latschen zu Wanderweg
zurück zum Strobel (vom Gippel 1 Std) |
| Gedanken: |
Extreme Leichtkletterei in hervorragender Qualität
am Falzo-Turm. Schwerste Länge (V) ist leider leichter
als die leichteste Länge (III) an der Hasse Brandler
an der Zinne. Trotzdem wunderschöne, manchmal sogar steile
aber wenig exponierte Kletterei – extrem unbefriedigend
für Kletterer, die doch lieber anstatt dicken Wadl´n,
dicke Unterarme wollen.
Jetzt die Facts:
Gemütliches Frühstück, heute später -
Einstieg 9:30, trotzdem kein Stau bei Traumwetter, keiner
da, ausser uns – Fred steigt alles vor – extrem
windig trotz Sonne am 3.ten und 4.ten Stand - Rekonvaleszenz
nennt er es, nach seinem Absturz an der Messner am 2.ten Sellaturm
in den 80-zigern – macht er gut – schöner
Gipfel – Fred´s Schlinge hängt sich am oberen
offenen Abseil-Bügel aus, mal kurz ungesichert steht
er völli expo am Abbruch und starrt dem Seil hinterher
– zum Glück macht er keinen Abgang – dann
dolomitentypischer Abstieg, leicht und schnell die Rinne runter
– unten wirds zum runterkralllen für uns zu steil,
seilen an betoniertem Ring dann 20m ab. Cappu, wie immer im
Strobel.... |
| Kommunikation: |
„Eyh...“ |