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von Alex Wenner Dolomiten - Lastoni di Formin – Nikibi
Art: Sportklettertour – Steil und geil
Seillängen: 9
Zeit: Vom Parkplatz (linke Strassenseite) bei km 6.5 parken kurz hinter so einem Werbeschild in Richtung Passo Giau von Cortina/Pocol kommend in 1 Std zur Wand über wildromantische Pfade und Flüsschen-überquerungen, zum Schluss elendes, hässliches Schotterfeld zum tiefsten Punkt der Wand – 3.15h klettern, 1 Std Abstieg durch steile Rinne und Zugang zurück zum Parkplatz
Schwierigkeit: 8- (5, 2, 6+, 6+, 5+, 8-, 6+, 7-, 4)
Material: Stände gebohrt, ZH gebohrt, 14 Exxen, keine Rocks oder Cams notwendig, 2 Schlingen um Stand unter der Schlüssellänge zu verbessern über SU in der Verschneidung rechts, da nur 1 BH und für Köpfel in der 4er Länge.
Topo: bestes: Topoguide Alpen – Roth, in addition Dolomiten Süd – Wagenhals
Info: Vom tieftsen Punkt der Wand an kaum lesebarer Schrift Nikibi über BH, kleiner Pfeiler bisschen weiter zu 2.H, über 2-3 Haken gerade zu Stand (5). Gerade hoch über Schottergelänge hinten in die Scharte zu Kette (2). Gerade über qualtitativ hochwertige Henkelkletterei zu Stand auf Band (6+). Erst gerade 15m (Blockierer von Kette weg) in Schottergelänge, rechtshaltend von der Abbruchkante hoch zu Kette (versteckt hinter Block, 6+). Rechtshaltend über schwarze Platte gerade zu Stand links der Verschneidung, 1 Bolt links, rechts in der Verschneidung versteckte SU (5+). Über Bolt-Leiter durch die abdrängende Wand (kleine Leisten, auch abschüssige dabei und Löchlein) 30m jodelnd zu Stand (8-), muss früher mal etwas leichter gewesen sein. Jetzt gerade immer den Bolts nach 40m zu nächstem Stand, Abschlussüberhang direkt nehmen, dann ist´s noch schöner (6+). Über seichte gelbe Wanne (7-) rechtshaltend zu Kantenpfeiler und auf ihm hoch zu Band, hinter dem Block 1 Bolt (40m). Gerade über Schroffenverschneidung, brüchig zum Gipfelplateau (2 Bolts) – fertisch.
Gedanken: Excellentes Frühstück in unserem Welness-Tempel in St-Kassian/Armentarola - Abfahrt 7 Uhr – 7.50 Parkplatz, 9 Uhr Wand – erste Länge warm-up, 2.te Länge mehr gehen als stehen – jetzt wirds senkrecht – athletisch grossgriffig bis zur gechippten Platte – Cruxlänge überraschend kleingriffig und bisschen abdrängend – danach lange steile Henkel-Kletterei, 3 Traumlängen in Folge bis zum breiten Band – Fred lacht - unschöner alpiner aber extrem leichter Schotterhaufen 25m zum Gipfel – Abstieg schön über Wiesen mit Enzian + Edelweis , wunderbar zum Kacken, wegen Freds blödem isostar-gesöff - in die steile Schotterrinne- diese im Jogging-Tempo zum Einstieg und Zustieg zurück zum Capuccino im Strobel unterhalb des Falzaregopasses.
Kommunikation: „Eyh...“ – „eyh....da hat´s ja Henkel, des is jo unverschämt“, „Free Solo is des immer drin“

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